Ziel erreicht
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 16. Juni 2012
LOKALSPORT: Radtour IGS / 7. Etappe
Erfurt. (16.Jun.12) Einer guten Tradition folgend, findet zum 16. Mal die Radtour der Integrierten Gesamtschule statt. 14 Schüler und zwei Lehrer fahren in sieben Etappen von Erfurt nach Dormagen und wie versprochen, berichten die Teilnehmer über ihre Erlebnisse und Eindrücke. Heute folgt Schlussetappe …
7. Etappe von Engelskirchen nach Dormagen (M. Spangenberg) Nach der Etappe nach Engelskirchen waren wir leicht übermüdet, so dass der erste freundliche Weckversuch von Herr Zimmer nichts nützte und durch ein Beschuss von Bällen ersetzt wurde. Nach dem morgendlichen Frühstücksritual ging es dann los nach Dormagen. Die anfangs noch strahlenden Gesichter verwandelten sich nach kürzester Zeit in lang gezogenen Trauerminen, als wir eine 3,5 Kilometer lange Steigung erblickten, welche es zu überwinden galt. Erschwerend kam dann noch der Regen hinzu, der fast die komplette Etappe anhielt. Dieser Regen führte im schönen Städtchen Leverkusen zu den ersten Verlusten, als Azad gegen zwei Fußgänger kämpfte, dabei den Bordstein küsste und sich eine Beule zuzog. Nach vierstündiger Fahrt erreichten wir die Rheinbrücke, wo wir eine 15minütige Rast einlegten um dieses schöne Bauwerk zu bewundern. Nach Zücken der Kamera und anschließenden Gruppenfoto erblickten wir einen Bratwurststand mit original Thüringer Bratwürsten, was uns so weit von der Heimat sehr erfreute. Es ging nun an einem idyllischen Fahrradweg am Rhein entlang, von dem man vorbeiziehende Schiffe beobachten konnte. Zwei Kilometer vor dem Ziel riss Sandras Fahrradkette, was uns so kurz vor dem Ziel zum anhalten zwang. Nach insgesamt 484 km erreichten wir dann die schöne Stadt Zons/ Dormagen und nisteten uns in unserer dortigen Unterkunft, einem Bootshaus, ein. Nach ausgiebiger Körperpflege brachen wir zu einer Bauernstube auf, um den Abend ausklinken zu lassen und diese erfolgreiche Fahrt zu würdigen.
PS (Detlef Zimmer) Es war eine schöne Tour, vom Profil der Strecke her anstrengend, aber die Mädels und Jungs sowie mein Kollege Klaus Quednau, dem ich hiermit herzlich danke, haben sie klasse gemeistert. Der Ruhetag trägt seinen Namen zu recht, ach ja, nicht ganz, wie haben den Dormager Wassersportlern ein wenig bei der Pflege des Geländes geholfen, Hecke geschnitten und Zäune vom Unkraut befreit. Morgen geht’s mit dem Zug nach Erfurt zurück und am Montag wieder in die Schule (freu).
Anmerkung der Redaktion: Auch wir möchten danke sagen für das interessante Tourtagebuch. Ihr habt uns damit an euren Erlebnissen teilnehmen lassen. Mit Spannung haben wir die einzelnen Etappen verfolgt und denken unseren Usern ging es nicht viel anders. Danke!
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