Gegen starke Vipers gewonnen
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 19. Februar 2017
HANDBALL BUNDESLIGA: HSG
Bad Wildungen Vipers – Thüringer HC 28:35
Bad Wildungen. (18.Feb.17/ Roman Knabe) Mit 35:28 besiegte der Thüringer HC die HSG
Bad Wildungen Vipers und brachte zwei wichtige Auswärtspunkte mit
nach Thüringen. Bei den Gästen glänzte heute vor allem Katrin
Engel mit hoher Toreffektivität. Sie erzielte neun Treffer und blieb
auch von der Strafwurflinie ohne Fehler. Stark im Tor zeigte sich
Dinah Eckerle, die drei Strafwürfe halten konnte. Bei Vipers war
Anouk Nieuwenweg die aktivste Akteurin und erzielte acht Treffer. Der
THC fand schneller ins Spiel und führte durch Treffer von Macarena
Aguliar und Katrin Engel schnell mit 2:0. Die Gastgeberinnen verloren
dreimal den Ball ohne Torwurf - dann waren sie im Spiel. Während
drei Würfe von Anika Niederwieser nicht den Weg ins Tor fanden,
trafen Anouk Nieuwenweg und Nicoleta Vasilescu zum 3:3 in der
siebenten Spielminute. Die erste Zeitstrafe gab es für Miranda
Schmidt-Robben, die Überzahl nutzte der THC. Mit einem verwandelten
Strafwurf konnte Katrin Engel ihr Team mit 8:5 in Führung werfen.
Doch die Vipers zeigten die Zähne. Während im THC-Angriff die Bälle
vertändelt wurden (2x Schrittfehler durch Macarena Aguilar Diaz)
trafen Vasilescu, Beugels und Haggerty. Das 9:9 nach 16 Minuten war
mehr als verdient und zwang Herbert Müller zur ersten Auszeit. Er
brachte jetzt Iveta Luzumova, Lydia Jakubisova, Beate Scheffknecht,
Manon Houette und Meike Schmelzer frische Kräfte zum Einsatz. Doch
die bewegliche und kampfstarke Vipers-Abwehr war weiterhin nicht
leicht zu überwinden. Der THC baute seine Führung aus, eine sichere
Dinah Eckerle brachte mit einem langen Pass Crina Pintea in Position,
die zur ersten Vier-Tore-Führung einnetzte. Doch die Freude dauerte
nicht lange. Ein Fernwurf von Szimoneta Planeta prallte an den
Pfosten, der Tempogegenstoß der Vipers war erfolgreich, und im
nächsten Angriff traf Petra Nagy zum 14:16 aus Bad Wildunger Sicht.
Iveta Luzumova war jetzt wieder dominierend und warf zwei Tore, doch
Nicoleta Vasilescu und Miranda Schmidt-Robben trafen für die Vipers.
Mit 16:18 auf der Anzeigetafel ging es in die Halbzeitpause. Die
zweite Hälfte begann mit einer weiteren Verkürzung, Anouk
Nieuwenweg schaffte das 17:18, doch zwei schöne Treffer von
Szimonetta Planeta und Anika Niederwieser sorgten für das 20:17 aus
Gästesicht. Doch wieder kamen die HSG zurück. Zwei verwandelte
Strafwürfe von Anouk Anouk Nieuwenweg brachten den 19:20
Anschlusstreffer. Jetzt legte der THC wieder vor und Katrin Engel
konnte auch ihren dritten Strafwurf verwandeln. Wieder waren es vier
Tore Vorsprung für die Gäste, die aber noch keine Sicherheit
versprachen. Zwanzig Minuten vor Schluss setzte sich der amtierende
Meister doch etwas klarer ab. Nach dem 24:19 durch Anika Niederwieser
nahm Wildungen die Auszeit, doch jetzt rollte der THC-Express. Dinah
Eckerle entschärfte Strafwürfe von Nieuwenweg und Vasilescu,
danach passte sie lang auf Manon Houette, die sich mit dem 27:19
bedankte. Immer besser stand jetzt der Mittelblock mit Crina Pintea
und Anika Niederwieser - auch die gefährlichen Hüftwürfe wurden
jetzt geblockt. Doch die Vipers blieben trotz allem kampfstark und
ließen den THC nicht auf eine evtl. Zehn-Tore-Differenz enteilen.
Kurz vor Ende der Partie hatten Anika Busch und Petra Nagy eine
Resultatsverbesserung zum 27:32 geschafft. Mit dem Schlusspfiff beim
Stand von 28:35 gab es noch eine Strafwurfentscheidung für die
Gastgeberinnen, Anouk Nieuwenweg trat noch einmal an, aber
reaktionsschnell lenkte Dinah Eckerle im THC-Tor den Ball an den
Pfosten. Die Müller-Schützlinge hatten ihre Aufgabe erfüllt und
zwei wichtige Auswärtspunkte gegen einen bis zum Schluss kämpfenden
Gegner mitgenommen.
Halbzeit: 16:18.
Schiedsrichter: Peter Behrens,
Marc Fasthoff.
Zuschauer: 730 (Sporthalle
Enseschule).
Siebenmeter: HSG 4/7, THC 5/5.
Zeitstrafen: HSG 2, THC 2.
Thüringer HC: Krause, Eckerle –
Scheffknecht (1), Pintea (1), Schmelzer, Niederwieser (3), Diaz (3),
Luzumova (6/1), Engel (9/4), Houette (6), Jakubisova (4), Kiedrowski
(1), Wohlbold, Planeta (1).
Vipers: Duijndam, Brütsch –
Stockschläder (1), Busch (3), Nieuwenweg (8/4), van Rossum (1),
Schmidt-Robben (2), Bolze, Beugels (2), Nagy (5), Lau Vasilescu (4),
Haggerty (2).
http://www.thueringer-hc.de/de/
18.Feb.17 / Roman Knabe - Foto: Thüringer HC