Alltag wartet auf Volley-Team
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 07. November 2014
VOLLEYBALL
2.BUNDESLIGA SÜD: SWE Volley-Team – TG Bad
Soden

Erfurt. (06.Nov.14/ Stephan Siegl) Das mit viel Vorfreude von den
Erfurterinnen erwartete Pokal-Achtelfinalspiel gegen den SC Potsdam
ist Geschichte. Beim glatten 3:0-Favoritensieg des Gastes aus
Brandenburgs Landeshauptstadt hatten die SWE-Damen keine Chance und
sehen nun den kommenden Aufgaben in der 2. Bundesliga Süd entgegen.
Dass es am Mittwochabend schwer werden würde, war allen klar.
Ebenso, dass ein Satzgewinn schon ein großer Erfolg gewesen wäre.
Insofern ist das Erwartete in der Erfurter Riethsporthalle
eingetreten. Doch Mitleid durfte man mit dem jungen Team vom
kränkelnd an der Seitenlinie stehenden Trainer Heiko Herzberg schon
haben. Wohl auch deshalb gab es nach Spielende Applaus von den Rängen
für die Gastgeberinnen. Einerseits für den bis zum Schluss
aufopferungsvollen Kampf, weil sich die klar unterlegenen
Erfurterinnen nie aufgaben und um jeden Punkt rackerten. Andererseits
als Aufmunterung für die nächsten Spiele im Ligabetrieb, denn da
wird es solche Niederlagen nicht geben. Für die Mädels des SWE
Volley-Teams geht der Blick derweil Richtung Samstag. Um 19.30 Uhr
empfangen sie die TG Bad Soden zum Heimspiel. Nach dem 3:1-Erfolg vor
zwei Wochen im Qualifikationsspiel zum Pokal-Achtelfinale wollen
Kapitän Lisa Breitsprecher & Co. auch im Kampf um Punkte
erfolgreich sein. Zumal der mögliche Punktezuwachs in Grimma
ausblieb. Doch die Einfuhr der nächsten Ernte wird alles andere als
leicht sein. Denn die TG Bad Soden stellte sich als unangenehmer
Widersacher kürzlich vor und die Erfurterinnen mussten sich mächtig
strecken, um zum Erfolg zu kommen. Mit einem 3:0-Sieg gegen Lok
Engelsdorf und den Erkenntnissen aus der Pokalpartie, wird es die
Mannschaft aus dem Taunus am Samstag wissen wollen. Deshalb heißt es
für die Blumenstädterinnen: Kopf hoch, Kampf von neuem und sich
seiner Stärken besinnen! Mit dem Heimvorteil und den Zuschauern im
Rücken sind die Siegchancen intakt.
06.Nov.14 / Stephan Siegl
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