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Nur im dritten Satz gepatzt

Geschrieben von y4u am Sonntag, 09. Februar 2014
VOLLEYBALL

VOLLEYBALL 2.BUNDESLIGA SÜD: SWE Volley-Team – VfL Nürnberg  3:1
 
Erfurt. (08.Feb.14/ y4u) Souverän lösten die Damen des SWE Volley-Teams ihre Heimaufgabe am sechzehnten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen den Tabellenzehnten aus Nürnberg, schlugen die Gäste aus Franken mit 3:1 und haben nach dem zehnten Saisonsieg nur noch drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Sonthofen, aber ein Spiel weniger bestritten. Vor 390 Zuschauern in der Riethsporthalle leisteten sich die Erfurterinnen nur im dritten Satz einen Hänger, kontrollierten ansonsten Spiel und Gegner. „Wir sind froh die drei Punkte gewonnen zu haben, Nürnberg war ein unangenehmer Gegner, der sich bis zum Schluss gewehrt hat. Im dritten Satz hatten wir unsere schon obligatorische Auszeit, sind aber im vierten Satz zurück gekommen. Da hat sich unsere spielerische und individuelle Stärke durchgesetzt. Am Ende war es ein verdienter Erfolg“, war SWE-Coach Heiko Herzberg mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr, begannen konzentriert. Während die Nürnbergerinnen noch versuchten, Linie in ihr Spiel zu bekommen, baute Erfurt den Vorsprung auf 21:15 aus und holte sich den ersten Satz deutlich mit 25:18. Im zweiten Durchgang hatten die Erfurterinnen mehr Mühe. Die Führung fiel geringer aus. Nürnberg blieb dem Volley-Team auf den Fersen, ehe Erfurt mit dem besseren Finish davon zog und gleich den ersten Satzball zum 25:20 nutzte. Wer jetzt auf einen glatten Dreisatzsieg hoffte, wurde allerdings enttäuscht. Die Herzberg-Schützlinge leisteten sich nach der großen Satzpause zu viele Fehler, liefen folgerichtig permanent einen Rückstand hinterher. Sie konnten zwar zwischenzeitlich zum 19:19 ausgleichen, aber am Ende ging der Satz verdient mit 22:25 an die Gäste aus Franken. Doch die Erfurterinnen fingen sich wieder, fanden ins Spiel zurück, bestimmten ab dem 12:12 das Geschehen in Satz vier. Nach 95 Minuten brachte der erste Matchball dem Herzberg-Team den Sieg, der Ball landete nach einem Schmetterball vom Nürnberger Block zum 25:19-Endstand im Aus.
 
Sätze: 25:18, 25:20, 22:25, 25:19.
Bälle: 97:82.
Schiedsrichter: Ines Rentzsch (Dresden), Tina Gäbler (Dresden).
Zuschauer: 390 (Riethsporthalle).
Spielzeit: 95 Minuten (22, 24, 27, 22).
Volley-Team: Noack, Völker, Herz, Müller, Stautz, Hetmann, Franke (L), Flessa, Soloninkina, Breitsprecher, Erdtmann, Leonhardt.
VfL Nürnberg: Ahns, Groner, Chan, Aksamit, Holstein, Muswieck, Müller (L), Wirth, Trojan, Fischer.


08.Feb.14 / y4u

Nur im dritten Satz gepatzt

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