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Lok war nicht zu stoppen

Geschrieben von y4u am Sonntag, 14. August 2011
FUSSBALL

FUSSBALL DFB-POKAL: 1.FFV Erfurt – 1.FC Lok Leipzig  1:5
 
Foto: y4u Erfurt. (14.Aug.11/ y4u) Auch wenn der Pokal seine eigenen Gesetze hat, bleiben die meisten Pokalspiele ohne Überraschung. So war es auch in der ersten Runde des DFB-Pokals zwischen den Regionalliga-Damen des 1.FFV Erfurt und Bundesligaaufsteiger Lok Leipzig. Zwar zog der Favorit klar mit 5:1 in die nächste Runde ein, aber trotzdem war Erfurts Coach Ulrich Barthels mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. „Das war eine optimale Leistung der Mannschaft. Sie hat gegen einen höherklassigen Gegner alles gegeben und sich nicht abschlachten lassen.“ Allerdings agierten die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte zu ehrfürchtig, tauchten nur einmal nach einem Freistoß vor dem Leipziger Tor auf. Die Lok-Damen kontrollierten Gegner und Spiel, machten bereits vor der Pause alles klar. Bis zur 26. Minute hielten die Erfurterinnen ihren Kasten sauber, dann patzte FFV-Torfrau Eichhorn und Hermann staubte zur Führung ab. Fünf Minuten später umkurvte van Bonn die Erfurter Torhüterin, schob zum 2:0 ein und Meyer (42.) besorgte den 3:0-Pausenstand. Nach der Pause kam ein anderes FFV-Team aus der Kabine. Die Erfurterinnen spielten mutiger, trauten sich mehr zu und brachten die Gäste einige male in Verlegenheit. Die erst Chance kurz nach Wiederanpfiff hatte Julia Schneider, aber sie verzog knapp. Rund zehn Minuten später belohnten sich die Barthel-Schützlinge für ihre Courage. Leipzig bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Jessica Herzog verkürzte auf 1:3. Mit zunehmender Spielzeit ging Erfurt allerdings die Puste aus und die Lok-Damen bekamen wieder die Oberhand. Ebermann (74.) frei vor Eichhorn und die eingewechselte Lahr (80.) erhöhten zum 1:5-Endstand.
 
Schiedsrichter: Sabine Stadler (Fulda).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Herrmann (26.), 0:2 van Bonn (31.), 0:3 Meyer (42.), 1:3 Herzog (55.), 1:4 Ebermann (74.), 1:5 Lahr (80.).
1.FFV Erfurt: Eichhorn – N. Müller, Knoll, Gold, Uhl, Jaroch (46. Reichmann), Günnel, Pressler, J. Schneider, Ziehrenner (58. Marquardt), Herzog (68. Frank).
Lok Leizig: Härling – van Bonn, Krengel, L. Schneider, Herrmann, Toth (63. Lahr), Lübcke, Heller, Wagner (77. Schinkel), Patzke, L. Meyer (46. Ebermann).


14.Aug.11 / y4u

Lok war nicht zu stoppen

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