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Keine leichte Aufgabe

Geschrieben von y4u am Freitag, 24. September 2021
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC
 
Erfurt. (22.Sep.21/ Bernd Hohnstein) Der Thüringer HC steht vor einer weiteren schweren Aufgabe. Am Freitagsteht der vierte Spieltag gegen die HSG Blomberg-Lippe in der PHOENIX CONTACT.arena an. Das Spiel wird Live im Free-TV auf Eurosport übertragen. Leidenschaft, Emotionen und Herzblut” fordert THC-Trainer Herbert Müller im Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe auch ein. Die Statistik spricht erst einmal für sich: Aus den letzten zehn Spielen ging der Thüringer HC siebenmal als Sieger vom Feld. Doch eine klare Favoritenrolle kann der nicht für sich in Anspruch nehmen. Einige dieser Erfolge waren äußerst knapp und gerade in den letzten beiden Jahren holten sich die Lipperländerinnen Punkte. In der EHF European League trennten sich die Mannschaften erst mit einer 27:31-Niederlage gefolgt vom 30:20-Erfolg des THC. Beide Teams gaben ihre Heimspiele ab, der THC kam eine Runde weiter. In der vergangenen Saison gewann Blomberg das Bundesliga-Rückspiel mit 31:29 in eigener Halle und sicherte sich zum Saisonende die Startberechtigung für die EHF European League. Am 16. Oktober kommt es da zum Duell mit TuS Metzingen. Herbert Müller sieht die HSG Blomberg-Lippe als die Überraschungsmannschaft der letzten Saison an, die um eben den dritten Tabellenplatz zum Saisonende gefightet hat. „Blomberg hat Großes vor in dieser Saison und da heißt es mega aufpassen und ich bin mir ganz sicher, dass wir eine ähnliche Leistung brauchen, wie gegen Metzingen, um überhaupt den Hauch einer Chance in diesem Auswärtsspiel zu haben“, weiß Herbert Müller. Aktuell rangiert das Blomberger Team nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Platz sieben der Tabelle (4:2 Punkte) und ist damit deutlich unter Zugzwang, um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Der THC mit zwei Siegen und einem Unentschieden auf Platz drei (5:1 Punkte). Bereits am ersten Spieltag musste die HSG gegen die SG BBM Bietigheim antreten und verlor mit 33:19 deutlich gegen den Bundesligaprimus. Die beiden folgenden Spiele gegen Buchholz-Rosengarten (27:23) und Bad Wildungen (32:22) gewann die junge Mannschaft von Steffen Birkner. Mit Nele Franz verfügt die HSG über eine schnelle und wurfgewaltige Nationalspielerin. Emma Hertha gehört den DHB-Juniorinnen an und kommt aus dem eigenen Nachwuchs. Linnea Pettersen wurde vom schwedischen Erstligisten IK Sävehof verpflichtet und mit Laetitia Quist holte man sich Verstärkung aus Metzingen. Damit hält sich der Umbruch bei Blomberg in Grenzen. Das Team ist eingespielt und kennt sich, auch wenn mit Myrthe Schoenaker und Isabelle Jongenelen Spielerinnen den Verein verlassen haben, die das Spiel der HSG geprägt haben. Herbert Müller betont, dass es viele Parallelen zum Metzingenspiel gibt. „Blomberg ist genau so eine Mannschaft, die wir in den Positionskampf zwingen muss, die enorm schnell spielen.“ Vor allem die schnelle Mitte und die quirlige Kreisläuferin hat er dabei auf dem Schirm. Da kommt es auf ein gutes Rückzugsverhalten an. „Ich bin beeindruckt von dieser jungen Mannschaft. Mein Kollege Steffen Birkner macht eine hervorragende Arbeit und hat Blomberg zu einer absoluten Spitzenmannschaft geformt, die jedem ein Bein stellen kann. Sie werden uns schlagen wollen“, zollt Herbert Müller dem morgigen Gegnern Respekt. nes Khouildi, Johanna Reichert, Arwen Gorb, Emma Ekenman-Fernis und Kim Braun sind weiterhin nicht einsatzfähig. Die Woche der Spielvorbereitung war nicht einfach. Den THC hat aufgrund des Wetterumschwungs eine leichte Grippewelle erfasst. Drei Spielerinnen konnten gar nicht trainieren und der Coach hofft, dass sie am letzten Taktiktraining am heutigen Abend teilnehmen können und morgen einsatzbereit sind. „Es war keine Woche nach meinem Geschmack“, fasst er die Spielvorbereitung zusammen.

22.Sep.21 / Bernd Hohnstein

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