Finaleinzug
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 31. März 2019
HANDBALL THV-POKAL: SV
Aufbau Altenburg – Thüringer HC II 25:30
Altenburg. (29.Mrz.19/ Roman Knabe) Mit einem 30:25-Sieg über den SV Altenburg
im Pokalhalbfinale erreichte die zweite Mannschaft des Thüringer HC
das Finale des THV-Landespokals. Der Sieg gelang dem jungen Team ohne
mehrere Stammspielerinnen. Jolina Huhnstock glänzte mit neun
Feldtreffern. Zu ungewohnter Spielzeit stand am Freitag in Altenburg
das Thüringer Pokalhalbfinale der Frauen zwischen dem gastgebenden
SV Aufbau Altenburg und der zweiten Mannschaft des Thüringer HC auf dem
Programm. Dass diese Partie trotz des Zweiklassenunterschiedes kein
Spaziergang für unsere Zweite werden würde, war allen schon vorher
klar. Immerhin feierten die Gastgeber in dieser Saison bereits
vorzeitig die Thüringer Meisterschaft und liebäugeln daher nun auch
mit einem möglichen Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga. Bei den Gästen fehlten Petra Popluharova und Julia Redder schon länger, nun
kamen Greta Köster, Lucy Gündel und Emily Hagedorn noch dazu, es
war einmal mehr Improvisation gefragt. Aus der B-Jugend halfen erneut
Chiara Thorn und Clara Büttner aus. Besonderes Highlight jedoch war
die Rückkehr der seit ca. drei Jahren mit Kreuzbandrissen verletzten
Nikita Rühl in den Wettkampfbetrieb. Ihr war natürlich noch die
fehlende Spielpraxis anzumerken, aber es tut gut zu wissen, dass
Nikita wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist. Aufgrund der
Erkrankung von Greta Köster kam die ebenfalls von einem
Kreuzbandriss genesene Laura Kuske nach ihrem Kurzeinsatz in Leipzig
nun zu einem ersten Spiel mit längerer Spielzeit im Tor. Die
Altenburger Damen zeigten von Beginn an, dass sie das altehrwürdige
Parkett der Sporthalle Südost unserem Team nicht kampflos überlassen
wollten. So entwickelte sich eine gutklassige und emotionale Partie,
in der sich unsere Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten
recht bald bis auf vier Tore absetzen konnte. Vor allem die gute
Abwehrarbeit und einige tolle Paraden von Laura brachten uns nach
vorn. Offensiv waren alle Spielerinnen am munteren Tore werfen
beteiligt, was wohl am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg war.
„Leider gelang es uns im Spielverlauf nicht, den Sack vorzeitig
zuzumachen. Da haben wir uns zu viele Fehler und überhastete Würfe
geleistet. Altenburg hat stets gekämpft und auch konditionell gut
dagegen gehalten“, führt Trainer Christian Roch aus. So
verteidigte sein Team den Vorsprung über weite Strecken zwar
letztlich souverän, aber so ganz sicher durfte man sich nicht
fühlen. „Wir haben sicher nicht geglänzt, aber das war heute auch
nicht zu erwarten. Ich kann unserer jungen Mannschaft nur ein dickes
Kompliment aussprechen! Wie wir heute hier unter diesen Umständen
diesen Fight angenommen haben, war aller Ehren wert. Das ganze Team
hat toll zusammen gearbeitet und sich das Finale gegen Jena
verdient“, fasst der Trainer seine Spielauswertung in kurze Worte.
Halbzeit: 12:15.
Schiedsrichter: Toni Hempel, Tizian Tralles.
Zuschauer: k.A.(Sporthalle Südost).
Siebenmeter: Altenburg 2/6, THC 7/9.
Zeitstrafen: Altenburg 7, THC 3.
Thüringer HC: Kuske, Vesper – Breitbarth
5/2, Büttner, Fichtner 2, Huhnstock 9, Rühl 2, Bessert 6/3, Karl
2/1, Mörstedt, Thorn 4/1.
29.Mrz.19 / Roman Knabe
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