Ein Sieg zum Fest
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 23. Dezember 2016
BASKETBALL PROA: Oettinger
Rockets
Erfurt. (21.Dez.16/ Max Meß) Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause hat es
in sich: Mit den Römerstrom Gladiators Trier kommt der
Tabellennachbar zum "Christmasgame" in die Messe Erfurt.
Das Heimspiel der Oettinger Rockets beginnt am kommenden Freitag, ein
Tag vor Weihnachten, um 20 Uhr. Für die Raketen ist es eine gute
Gelegenheit, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um bessere
Play-Off-Plätze zu punkten. Außerdem „wollen wir den Fans und uns
selbst ein schönes vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen“, freut
sich Head Coach Chris Ensminger auf die Partie. Nicht nur für ein
gutes Weihnachtsgefühl, sondern auch mit Blick auf die Tabelle „muss
gegen Trier ein Sieg her“, fordert Wolfgang Heyder, Leiter Sport
und Geschäftsentwicklung bei den Oettinger Rockets. Diese befinden
sich aktuell auf Rang acht der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die
Gladiatoren konnten sich am vergangenen Spieltag an den Raketen
vorbei schleichen und eroberten den siebten Tabellenplatz. Mit einem
Rockets-Sieg würden die Platzierungen erneut tauschen. Leider muss
Chris Ensminger dabei auf Janek Schmidkunz verzichten. Der Guard
brach sich im vergangenen Spiel die Hand. Ensminger: „Das ist
schlecht und ich hoffe, Janek wird es bald wieder gut gehen. Auch
dass er ein deutscher Spieler ist, macht die Sache nicht leichter.
Andere Spieler müssen einen Schritt nach vorn machen, um ihn zu
ersetzen.“ Schmidkunz fällt ungefähr vier bis sechs Wochen aus.
Auch bei Trier verletzte sich unter der Woche ein weiterer Spieler:
John Eggleston wird wegen einer schweren Fußverletzung seinen
Gladiatoren erst in ca. zwei Monaten wieder helfen können. Mit
dieser Partie am 16. Spieltag ist es genau genommen das erste Spiel
der Rückrunde. Chris Ensminger und seine Mannen wissen also, was sie
erwartet. In Trier mussten sie am siebten Spieltag eine Niederlage
hinnehmen. Ensminger kennt den Grund: „Damals, Ende Oktober, haben
sie uns beim Rebound dominiert. Diese Duelle unter dem Korb – ganz
besonders unter dem eigenen – müssen wir unbedingt gewinnen.“
Der Head Coach will den Gästen von der Mosel so wenig zweite Chancen
wie möglich geben. Darauf werde es ankommen, unterstreicht er. In
nahezu allen wichtigen Statistiken liegen die Raketen im Vergleich
vorn. Ihre Zweipunk-, Dreipunkt-, Freiwurf- und demzufolge natürlich
auch Feldwurfquoten sind deutlich höher. Aber: Was die offensiven
Rebounds angeht – also die direkten Ballgewinne nach eigenen
Fehlwürfen – da haben die Rockets wiederum das Nachsehen. Trier
holt durchschnittlich knapp 15 Offensiv-Rebounds pro Spiel, die
Oettinger Rockets neun. Wolfgang Heyder macht ein weiteres Problem
aus: „Besonders bei Auswärtsspielen wie dem in Trier sah man es
gut: Wir haben weniger intensiv als der Gegner gespielt und dadurch
die Anfangsphase verschlafen.“ In der eigenen Halle seien es zum
Glück die Fans, die die Mannschaft früher aufwecken und nach vorn
treiben. Trainer, Spieler und Verantwortliche hoffen, dass genau das
am kommenden Freitag in der Messe Erfurt passiert. Eintrittskarten
gibt es noch an der Abendkasse.
http://www.big-gotha.de/
21.Dez.16 / Max Meß - Foto: Wolfgang Gleichmar
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