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Geschrieben von y4u am Dienstag, 27. Juni 2023
BASKETBALL
BASKETBALL DJM/U21: Team Sachsen / Thüringen
 

Wetzlar. (25.Jun.23/ thbulls) Voller Vorfreude fieberte das neugegründete Team Sachsen/Thüringen seit vielen Wochen dem ersten großen Event entgegen. In dieser Spielgemeinschaft kooperieren der Sächsische- und Thüringer Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Hand in Hand, um ihrem Nachwuchs ein optimales Umfeld zur Entfaltung ihres Entwicklungspotenzial zu ermöglichen bzw. viel besser gemeinsame Synergien zu nutzen. So legten allen voran die beiden Landestrainer Marco Förster (Sachsen) und Andre Bienek (Thüringen ) im Eiltempo in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit die Grundlagen für die Umsetzung. In gemeinsamen Lehrgängen führte das Trainerteam die Gruppe zusammen und erarbeite eine erste Spielidee. Hauptinhalt der Trainingsarbeit waren aber die sogenannten "Rollstuhlbasketball-Basics", die das Grundgerüst der Athleten*innen bilden. Allerdings gab es kurz vor Turnierbeginn einige Hiobsbotschaften zu verkraften. So fielen unter anderem die beiden Leistungsträger Max Chagger und Benjamin Pfeiffer (beide RB Zwickau) kurzfristig aus. Dazu gesellte sich leider auch krankheitsbedingt Head Coach Marco Förster. Die Floskel aus der Not eine Tugend machen, musste somit von der Auswahl gelebt werden, denn eine nicht Teilnahme war keine Option. Über die Stationen Zwickau, Jena und Erfurt machte sich die kleine zehnköpfige Reisegruppe voller Tatendrang auf den Weg zum Austragungsort in die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar. Im Turnierverlauf sorgte die Mannschaft für einige Überraschungen, die sich in ihrer Außenseiterrolle sichtlich Wohl fand. In jeder Begegnung setzte Landestrainer Bienek immer wieder kleine Teilziele. Bereits im Eröffnungsspiel erkämpfte man sich gegen den späteren Finalisten Team Hamburg eine knappe Halbzeitführung, musste sich aber im zweiten Durchgang dem Druck der Nordlichter mit 31:15 geschlagen geben. Die Landesauswahl aus Nordrhein-Westfalen wurde von Beginn an der Favoritenrolle gerecht und unterstrich beim 56:12 ihre Stärken, die auch zum hochverdienten Turniersieg führen sollten. Zum Abschluss des ersten Turniertages traf das die Equipe, um Kapitän Hendrik Radtke, auf das Team Bayern. Nach Halbzeitrückstand gewann die Spielgemeinschaft mit einer erneuten Energieleistung sogar die zweite Halbzeit, was die 28:17 Niederlage jedoch nicht verhinderte. Am Finaltag folgten die Platzierungsspiele mit dem Aufeinandertreffen der Spielgemeinschaften der Teams Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz und Sachsen/Thüringen. Auch in dieser Begegnung konnten die Debütanten mit einem gewonnenen Viertel einen kleinen Achtungserfolg verbuchen, aber am Ende war man einem starken Gegner mit 36:14 unterlegen. Damit belegte Team Sachsen/Thüringen beim ersten gemeinsamen Auftritt den siebenten Platz. Viel wichtiger ist jedoch die starke Entwicklung des Teams im Turnierverlauf und die Tatsache das alle sprichwörtlich wie die Löwen bis zum Spielende kämpften. Das macht jetzt schon Lust auf die DJM 2024. Thüringens Landestrainer Andre Bienek zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wochenende: „Die DJM war für alle Spieler*innen, die für das Team Sachsen/Thüringen antraten, ein ganz besonderes Ereignis, denn es war ihre erste Teilnahme. Unsere Mannschaft konnte sportlich einige Glanzpunkte setzen und ohne jeglichen Druck ihr Können unter Beweis stellen. Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie wir uns präsentierten. Wir haben in jeder Spielminute an unserer absoluten Leistungsgrenze gespielt. Natürlich haben wir auch wichtiges Lehrgeld gezahlt. Doch genau das wird uns als Ansporn dienen, um kontinuierlich weiter an uns zu arbeiten. Zusätzlich hat das Team nicht nur auf dem Spielfeld überzeugt, sondern sich auch als eine funktionierende Einheit großartig entwickelt. Diese positive Dynamik werden wir als solide Basis nutzen, um im kommenden Jahr noch besser abzuschneiden.“
 
Endstand: 1. Nordrhein-Westfalen, 2. Hamburg, 3. Hessen, 4. Niedersachsen, 5. Baden-Würtemberg/ Rheinland-Pfalz, 6. Bayern, 7. Sachsen/Thüringen.
Team Thüringen/Sachsen: Julian Grudnik, Egon Wille, Hendrik Radke, David Noel Knedlik (alle RSB Thuringia Bulls), Eddy Müller, Leonie Hoffmann (beide Jena Caputs), Philipp Zeidler (Rising Tigers Leipzig).

25.Jun.23 / thbulls - Foto: uliphoto

Gelungene Premiere

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