Zwei Niederlagen zum Start
Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 06. Dezember 2018
WASSERBALL OL SACHSEN: Erfurter
SSC
Dresden. (02.Dez.18/ Schlag) Ihren ersten Start in einem Ligabetrieb außerhalb
der Thüringer Landesgrenzen seit 2009 absolvierten die Herren des
Erfurter SSC am Sonntag in Dresden. Der Auftakt in der sächsischen
Landesliga 2018/19 brachte zwar zwei Niederlagen gegen die zweite
Mannschaft des TUR Dresden (5:8) und den amtierenden Meister ESV
Görlitz (6:8). Dennoch lautete das eindeutige Fazit der Mannschaft:
„Es war die richtige Entscheidung, die Liga anzugehen.“ Vor allem
das sportliche Niveau hat das Team von Trainer Jörg König
gefordert. Keine Überraschung, ist doch der Wasserball in Sachsen
breiter aufgestellt und hat so auch eine stärkere Leistungsdichte.
Nach den ersten beiden Spielen war zu beobachten, dass offensichtlich
Jeder gegen Jeden gewinnen kann. Diese Erkenntnis macht den Erfurter
SSC hoffnungsvoll für die nächsten Spiele ab Januar. In beiden
Spielen begannen die Männer um Kapitän Thomas Eifert konzentriert
und konnten das Geschehen lange Zeit ausgeglichen gestalten. Im
Auftaktspiel gegen die Reserve des Zweitligisten TUR Dresden
markierte Sven Angelstein die 1:0-Führung für die Erfurter. Diese
konnte nach Konterspiel und zwei Treffern des neuen Centers Christian
Kattenberg sogar auf 5:2 ausgebaut werden. Auch nach der Pause konnte
die Defensive vor Torwart Cezar Costeanu noch dagegenhalten. Im
Schlussviertel zeigten die jetzt routinierter und taktisch besser
eingestellten Gastgeber dann allerdings eine überzeugende Leistung.
Nach drei Ausschlüssen gegen den ESSC erzielten die Dresdener noch
vier Tore zum Endstand von 5:8 aus Erfurter Sicht. Nach gründlicher
Analyse folgte im zweiten Spiel des Tages gegen den ESV Görlitz ein
nahezu perfektes erstes Viertel. Mit 3:0 legte der ESSC vor und die
Zuschauer waren mehr als überrascht. Erst ein Erfurter Ausschluss
und ein Strafwurf verhalfen den Görlitzern zum Ausgleich. Nach der
erneuten Führung (4:3) durch Lucas Hauser nutzte Görlitz zwei
Chancen eiskalt zur nunmehr eigenen Führung. Als Sebastian Bech eine
Überzahl zum 5:6 nutzte, kam noch einmal Hoffnung für den ESSC auf.
Dass im Schlussviertel aber drei 100%-ige Chancen nicht genutzt und
dann bei eigenem Konter eine Herausstellung kassiert wurde, brachte
den Liganeuling um den mindestens verdienten einen Punkt. Das 6:8
zeigte, dass das eigene Überzahlspiel der Knackpunkt der beiden
Spiele war. Sehr positive Akzente setzte Youngster Alex Rajewski
(Jahrgang 2002), der unbekümmert spielte und ob seiner Schnelligkeit
zum auffallendsten Akteur avancierte. Die guten Ansätze machen
Hoffnung auf mehr und waren eine sehr gute Vorbereitung für das
Pokalfinale gegen den SV Halle II am 15.Dezember in Erfurt (Anpfiff
20.30 Uhr in Roland Matthes Schwimmhalle).
SWV TuR Dresden –
Erfurter SSC 8:5
Halbzeit: 2:4.
Viertel: 1:1, 1:3, 2:1, 4:0
ESSC: Costeanu – Zharsky,
Kampes, Angelstein 1, Chichua, Eifert, Matzke 1, Bech, Hauser, Heinz
1, Kattenberg 2, Rajewski, Kutzler.
SV Lok Görlitz –
Erfurter SSC 8:6
Halbzeit: 5:4.
Viertel: 1:3, 4:1, 1:0, 2:2.
ESSC: Costeanu – Zharsky,
Kampes, Angelstein, Chichua, Eifert, Matzke, Bech 1, Hauser 2, Heinz,
Kattenberg 2, Rajewski, Kutzler 1.
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