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Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 13. Januar 2011
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC – DJK/MJC Trier
Erfurt. (13.Jan.11/ Marco Welsch) Mit der DJK/MJC Trier gastiert am Samstag ab 18 Uhr der Tabellenvorletzte in der Salza-Halle. Nach dem erfolgreichen Pokalspiel zog THC-Coach Herbert Müller noch ein kurzes Fazit: „Wir haben ein gutes Spiel gesehen, in dem ich bis zum 19:13 sehr zufrieden war. Nach dem Ausgleich zum 20:20 sind wir wieder zurückgekommen und haben mentale Stärke bewiesen.“ Allerdings gibt es auch viele Dinge zu analysieren: „Wir haben das Problem mit Steffi Egger am Kreis erneut nicht lösen können. Auch Laura Steinbach haben wir es zu leicht gemacht.“ Im Pokal wartet bekanntlich nur der Zweitligist HSG Bad Wildungen/ Friedrichstein/ Bergheim. Die Hessinnen aus dem Südwaldeck bezwangen in der letzten Runde die DJK/MJC Trier. Und gegen Trier bestreitet der THC nun sein siebtes Bundesliga-Heimspiel in der laufenden Saison. „Wir haben keinen Grund, Trier zu unterschätzen. Die Favoritenrolle liegt auf unserer Seite“, so Müller. „Wir müssen das Tempo sehr hoch halten. Entscheidend ist das Endergebnis, denn Trier hat nichts zu verlieren, steht aber mit dem Rücken zur Wand.“ Besonders gefährlich ist die niederländische Achse mit Willemijn Karsten und Tessa Cocx. „Aber auch die Linkshänderin Jelena Popovic ist zu beachten“, weiß der THC-Trainer. Beim THC fehlt weiterhin Petra Popluharova, der Husten ist noch nicht vollständig auskuriert. Nora Reiche ist wieder voll im Training, dafür haben Kerstin Wohlbold und Idalina Borges-Mesquita mit Blessuren zu kämpfen. Für Nadja Nadgornaja ist es, wie für Maike März, eine Partie gegen ihren Ex-Verein: „Es ist mittlerweile ein normales Spiel für mich, ohne besondere Aufregung. Das ist Tagesgeschäft und es ist ja bereits das dritte Match gegen Trier. Eine neue Erfahrung habe ich in den letzten Monaten in Thüringen aber gemacht. Mit Trier und auch in Blomberg spielte ich immer gegen den Abstieg. Jetzt, mit den Erfolgen im Rücken, habe ich eine völlig andere Grundstimmung. Ich habe mich schon im Bus gefragt, 'Jetzt haben wir wieder gewonnen, unglaublich'. Auch dieser Druck im Abstiegskampf ist brutal. Ich bin schon froh, am Samstag nicht das Trierer Trikot tragen zu müssen.“
13.Jan.11 / Marco Welsch
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