Weiße Weste gewahrt
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 27. Oktober 2018
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer
HC – Neckarsulmer Sport-Union 35:21
Bad Langensalza. (27.Okt.18/ Martin Holzheier/ Andreas Hofmann) Am sechsten Spieltag
trafen der Thüringer Handball Club und die Neckarsulmer Sportunion
in der Salzahalle aufeinander. Der THC verließ beim 35:21 als
deutlicher Sieger die Platte. Bei den Gastgeberinnen erzielte Iveta
Luzumova neun Treffern die meisten Tore, während Louisa Wolf mit
sechs Toren die erfolgreichste Werferin bei der Neckarsulmer SU war.
Ann-Cathrin Giegerich im THC-Tor bot eine solide Leistung mit
achtzehn Paraden, davon ein gehaltener Strafwurf. Nach der deutlichen
Niederlage in der Champions League gegen die Übermannschaft aus Györ
sollte nun in der Bundesliga ein Sieg folgen, um die weiße Weste zu
wahren . Schon beim Warmmachen spürte man den Siegeswillen der
Heimmannschaft. Den ersten Wurf der Gäste wehrte Ann-Cathrin
Giegerich im Thüringer Tor ab, auf der Gegenseite scheiterte Lydia
Jakubisova, in ihrem 200. Bundesliga Spiel für den THC am Pfosten.
Erst nach fünf Minuten gelang Iveta Luzumova der erste Treffer zum
1:1. Bis zur zehnten Minute (3:2) sahen die Zuschauer ein
ausgeglichenes Spiel mit wenig Toren und vielen Pfosten- und
Lattentreffern. Nun erhöhte der Thüringer Handball Club das Tempo
und setzte sich innerhalb von drei Minuten auf 6:2 ab. Darauf
reagierte der Gäste-Trainer Pascal Morgant mit einer Auszeit. Die
Abwehrreihen dominierten jetzt auf beiden Seiten das Spiel, so dass
es wenig Zählbares gab. Im Angriff häuften sich bei den
Gastgeberinnen die technischen Fehler und Fehlwürfe. Das gefiel
Herbert Müller gar nicht und er bat in der 20.Minute (8:5) zum
Team-Timeout. In der 23.Minute hielt Ann-Cathrin Giegerich den ersten
Gäste-Siebenmeter, im Tempogegenstoß erhöhte dann Krisztina
Triscsuk auf 10:5. Der Thüringer Handball Club konnte sich jetzt
durch leichte Treffer bis zur 26.Minute auf 13:6 absetzen. In die
Halbzeitpause ging es mit einem verdienten, aber hart erkämpften
16:9. Neckarsulm wackelte bedenklich. Deshalb war Pascal Morgant in
der 38.Minute (24:10) zur nächsten Auszeit gezwungen. Der Thüringer
HC machte weiter Druck und endlich klappten auch die Schüsse aus der
zweiten Reihe. Nach 43 Minuten (26:13) nahm Herbert Müller seine
zweite Auszeit. Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielte
Josefine Huber nach einem Kempa-Anspiel von Alexandra Mazzucco. In
der 34.Minute traf Emily Bölk zur ersten Zehn-Tore-Führung des
Spiels (20:10). Die nächsten Minuten spielten beide Mannschaften in
Unterzahl, da es einige Zeitstrafen gab. Der Angriffsdruck der
Gastgeberinnen nahm nun merklich zu, die Abwehr von Neckarsulm
wackelte bedenklich.Neckarsulm wackelte bedenklich. Deshalb war
Pascal Morgant in der 38.Minute (24:10) zur nächsten Auszeit
gezwungen. Der Thüringer HC machte weiter Druck und endlich klappten
auch die Schüsse aus der zweiten Reihe. Nach 43.Minuten (26:13) nahm
Herbert Müller seine zweite Auszeit. Den ersten Treffer der zweiten
Halbzeit erzielte Josefine Huber nach einem Kempa-Anspiel von
Alexandra Mazzucco. In der 34.Minute traf Emily Bölk zur ersten zehn
Tore Führung des Spiels (20:10). Die nächsten Minuten spielten
beide Mannschaften in Unterzahl, da es einige Zeitstrafen gab. Der
Angriffsdruck der Gastgeberinnen nahm nun merklich zu. Trotz
zahlreicher ausgelassener Großchancen lag der THC in der 50.Minute
mit 31:18 deutlich in Führung. Ann-Cathrin Giegerich konnte sich in
der zweiten Halbzeit einige Male mit starken Paraden auszeichnen,
besonders die Würfe aus dem Rückraum parierte sie. In der
54.Minute, beim Stand von 32:18 folgte die dritte Auszeit der
Neckarsulmer Sportunion, denn es war nun auf beiden Seiten Sand ins
Abwehrgetriebe geraten. Die Fehlwürfe beider Mannschaften übertraf
die Anzahl der Tore bei Weitem. Im ersten Angriff nach der Auszeit
erhielt Josefine Huber ihre dritte Zeitstrafe und musste mit der
Roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen. Nach fast fünf torlosen
Minuten verwandelte Iveta Luzumova auch ihren sechsten Strafwurf
zielsicher zum 34:18 (56.). Am Ende der Partie wurde der Thüringer
Handball Club seiner Favoritenrolle gerecht und war nach holprigem
Start der klare 35:21 Sieger.
Halbzeit: 16:9.
Schiedsrichter: Martin Thöne,
Marijo Zupanovic.
Zuschauer: 971 (Salza-Halle).
Siebenmeter: THC 6/6, NSU 3/4.
Zeitstrafen: THC 4, NSU 6.
Thüringer HC: Krause, Giegerich
– Lang 1, Sazdovska 4, Mazzucco 2, Schmelzer, Triscsuk 5, Stolle 4,
Luzumova 9/6, Bölk 3, Großmann 3, Jakubisova 3, Huber 1.
Neckarsulm: Roth, Gorelova –
Kalmbach 3, Wolf 6/3, Hanak, Pavkovic 4, Kaufmann, Namat, Pavlovic 1,
Ineichen, Reimer 2, Perez 5, Stojkovska.
thueringer-hc
27.Okt.18 / Martin Holzheier / Andreas Hofmann