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Trotz Sieg unzufrieden

Geschrieben von y4u am Mittwoch, 20. Februar 2019
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC – HSG Bensheim/Auerbach  28:21
 
Bad Langensalza. (20.Feb.19/ Sarah Lapp/ Andreas Hofmann) Der Thüringer HC gewann das Heimspiel in der Handball Bundesliga gegen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach mit 28:21 und sicherte sich somit weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Trotzdem zeigte sich Herbert Müller mit der Leistung der Mannschaft unzufrieden. Beste Werferin für den Thüringer HC war Iveta Luzumova mit sieben Toren. Für die Gäste erzielte Julia Maidhof elf Treffer. Gleich zu Beginn verhinderte Ann-Cathrin Giegerichs erste Aktion die Gästeführung von der Strafwurflinie. Jovana Sazdovska machte es im Gegenzug besser und traf zum 1:0. In der 6. Minute konnte Lydia Jakubisova zum Stand von 3:2 einnetzen. Die Anfangsphase war geprägt von unglücklichen Offensivaktionen sowie guter Torhüterleistungen auf beiden Seiten. Nach zehn Spielminuten gelang die erste Drei-Tore-Führung durch Lydia Jakubisova. Auf der Gegenseite konnten die Gäste der HSG Bensheim/Auerbach per Strafwurf auf 5:3 verkürzen. HSG Torhüterin Jessica Kockler versenkte den Ball in der 13.Minute im leeren Kasten der Gastgeberinnen zum 6:4. Zur Mitte der ersten Hälfte gelang es dem THC durch Tore von Iveta Luzumova und Lydia Jakubisova, wieder auf 8:5 erhöhen. Die Flames taten sich in dieser Phase schwer, die kompakte Thüringer Abwehr zu durchdringen. Erst zehn Minuten vor Ende der ersten Hälfte gelang Julia Maidhof der 10:7 Anschlusstreffer von der Siebenmeterlinie. Kurz darauf konnte Lydia Jakubisova mit ihrem fünften Tor die Führung zum 12:7 ausbauen. In der letzten Minute vor dem Pausenpfiff schloss Jovana Sazdovska mit einem Tempogegenstoß zum 14:7 ab. In die Kabinen verabschiedeten sich die Teams bei einem Spielstand von 15:7. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit gehörten den Gästen. Alicia Stolle konterte prompt und netzte in der 32.Minute zum 16:8 ein. Der THC wollte zu Beginn der zweiten Hälfte keine Zweifel mehr offenlassen und die Punkte in der Salzahalle behalten. Alicia Stolle gelang sechs Minuten nach Wiederanpfiff die erste Zehn-Tore-Führung (19:9). Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm wurde kurz darauf verwarnt und kassierte direkt noch eine Zeitstrafe. Die Gastgeberinnen konnten zwei Mal in Folge ein misslungenes Sieben-gegen-Sechssituation der Gäste aus Bensheim ausnutzen und trafen ins leere Tor. Herbert Müller nahm beim Stand von 22:12 (42.) seine zweite Auszeit. Eine Verbesserung der Thüringer Chancenverwertung trat nicht ein. Im Gegenteil - die Flames konnte in dieser Spielphase Ergebniskosmetik betreiben und verkürzten auf 22:15. Daraufhin sah sich Herbert Müller gezwungen, dass ihm letzte zustehende Team-Timeout zu ziehen. Diesmal schien er die richtigen Worte gefunden zu haben. Iveta Luzumova traf in der 47.Minute zum 24:15. Die Auszeit erfolgte diesmal auf der gegnerischen Seite. Zehn Minuten vor dem Spielende gelang Julia Maidhof der Treffer zum 24:17. Der THC machte in der Schlussphase der Partie eine Vielzahl an Fehlern im Angriffsverhalten. Bensheim nutze dies für sich und kam auf 24:19 heran. Mit drei Toren in Folge konnten die Gastgeberinnen aus Thüringen ihre Führung auf 27:19 ausbauen. Trotz des 28:21-Sieges zeigte sich THC-Coach Herbert Müller seiner Mannschaft gegenüber deutlich unzufrieden. „Ich bin heute ,stinksauer’. Es waren heute die schlechtesten letzten zwanzig Minuten seit ich beim THC bin. Die erste Halbzeit war noch recht zufriedenstellend. Bensheim hat super gekämpft und ist mutig aufgetreten. Auch wenn man denjenigen Spielerinnen nach ihren Verletzungen Zeit geben muß, aber so kann man trotzdem nicht auftreten.“
 
Halbzeit:
15:7.

Schiedsrichter: Sarah Lapp, Andreas Hofmann.
Zuschauer:
886 (Salza-Halle).
Siebenmeter:
THC 2/2, HSG 5/6.
Zeitstrafen:
THC 2, HSG 3.
Thüringer HC:
Krause, Zimmerman, Giegerich – Sazdovska 4, Mazzucco, Schmelzer 2, Stolle 6, Luzumova 7/2, Bölk 2, Großmann, Müller, Jakubisova 6, Wohlbold 1, Redder, Huber.
Flames:
Kockler 2, Breinich – Ettaqi, Thomas 1, Logdanidou, Petersen 2, Hoekstra 1, Friedberger 1, Freriks 2, van Gulik, Maidhof 11/5, Sobiech 1.

thueringer-hc


20.Feb.19 / Sarah Lapp / Andreas Hofmann

Trotz Sieg unzufrieden

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