Traumstart vor der Pause
Geschrieben von
y4u am
Montag, 16. Juni 2014
FUSSBALL: Alti's
WM-Tagebuch Brasil / Seite 3
Erfurt.(16.Jun.14/ jal) Das Warten hat
ein Ende, Deutschland ist mit einem Sieg ins Turnier gestartet und
alle träumen schon vom Titel. Unser Experte Jörg Altenfelder hat
kurz die Siegesfeier unterbrochen, um seine Eindrücke vom Spiel gegen Portugal ...
Na das war doch ein
starker Auftritt! So wie die deutsche Mannschaft in der ersten
Halbzeit gespielt hat, kann man es kaum besser machen. Ein klarer
Elfmeter, ein blitzsauberer Kopfball und ein reaktionsschneller
Schuss bescherte unserem Team bereits vor dem Wechsel einen
Traumstart ins WM-Turnier. Gestaunt habe ich aber vor allem über
Herrn Löw. Die richtige Aufstellung, eine gute Taktik, sein Kumpel
Podolski zunächst draußen, die goldene Allzweckwaffe Müller vorne
rein, ein kluges Kraftsparprinzip nach dem Wechsel. Er wird doch
nicht noch ein Meistertrainer werden?! Aber was war jetzt eigentlich
mit Ronaldo los? Der war kaum zu sehen und kam wie alle Portugiesen
überhaupt nicht mit dem Spiel zurecht. Auch das war ein Verdienst
von Löw und seinen Jungs, die sich richtigerweise nicht auf ihn,
sondern auf die eigenen Stärken konzentriert haben.
Was gab es außer
Deutschland noch? Ottmar Hitzfeld´s Schweizer konnten am
Sonntag gegen Ecuador einen Last-Minute-Sieg einfahren. In
einer packenden Schlussphase verdienten sich die Eidgenossen mit
ihrer letzten Aktion den wichtigen Auftakterfolg. Mittlerweile müßig
zu erwähnen ist dabei noch, dass mal wieder ein reguläres Tor nicht
gegeben wurde. Aber der Fußball-Gott ist manchmal gerecht und ließ
am Ende die richtige Mannschaft gewinnen.
Bei Frankreich gegen
Honduras machte sich zum ersten Mal die neue Torlinientechnik
bezahlt. Das grüne „Goal“ bestätigte der Équipe Tricolore
ihren zweiten gültigen Treffer. Mann des Tages war einer meiner
Lieblingsspieler, Karim Benzema. Der stets fleißige und immer
torgefährliche Stürmer sicherte den erstaunlich harmonischen
Franzosen ein lockeres 3:0 über chancenlose Honduraner.
Im legendären Estádio
Maracanã gab sich Lionel Messi die Ehre und mühte sich mitArgentinien zu einem 2:1 Sieg gegen Bosnien-Herzegowina.
Das unglückliche Eigentor des Schalker Kolašinac ebnete den Gauchos
schon früh den Erfolgsweg. Wie die Argentinier aber Weltmeister
werden wollen, müssen sie uns noch zeigen. Die Zeiten mit Maradona
und seiner legendären "Hand
Gottes" sind nämlich
vorbei, für den Titel muss nun ein neuer Mythos geschaffen werden …
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16.Jun.14 / jal
Traumstart vor der Pause
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