THC will kämpferisch zum Sieg
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 13. März 2021
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer
HC
Erfurt. (11.Mrz.21/ Bernd Hohnstein) Für den Thüringer HC, der in diesen
Tagen fleißig an seinem Kader für die Saison 2021/22 bastelt, muss
in dieser Saison zumindest noch die Startberechtigung für die EHF
European League in der kommenden Saison gesichert werden. Noch acht
Spieltage gilt es dafür zu bestreiten, und da müssen so viel wie
möglich Siege her. Gegen den Buxtehuder SV müssen am Samstag in der
Salza-Halle zwei Punkte gewonnen werden. In Buxtehude ging das
Hinspiel knapp verloren, unnötig, das wissen wir. Deshalb geht es
schon wieder um eine Revanche. Die Punkte sollen in der heimischen
Halle bleiben. In dieser Saison ohne Zuschauer ist das mit dem
Heimvorteil so eine Sache. Gerade der THC mit seiner so
begeisterungsfähigen „Roten Wand“, die die Mädels zum Siegen
antreibt und verdammt, fehlt dieser motivierende Faktor sehr.
Handball ohne Fans ist schon eine erbärmliche Kost. Es zu beklagen
bringt jedoch nichts, wir müssen es nehmen, wie es ist. Buxtehude
hatte zuletzt auch keine große Stabilität. Nach Siegen in den
Derbys gegen Oldenburg und Buchholz/Rosengarten folgten drei
Niederlagen gegen Neckarsulm, Bensheim/Auerbach und Dortmund. Gegen
Leverkusen und die Flames wurde unentschieden gespielt, dann gegen
Bad Wildungen wieder einmal ein Heimsieg gelandet. Die wissen im
Moment auch nicht wo sie stehen, haben 20:20 Punkte auf ihrem Konto
und platzieren sich so ungefährdet im Niemandsland. Nichtsdestotrotz
sind sie für den THC ein gefährlicher Kontrahent. Der BSV spielt
völlig ohne den Druck des Gewinnen müssen. Sie können es ganz
anders angehen, entspannt nach dem Motto, „Schauen wir mal, was da
rauskommt?“. Das setzt Kräfte frei und befördert Spiellaune. Die
unsrigen dagegen haben schon wieder ein Endspiel, die zwei Punkte
sind Pflicht, auf dem Weg, da vorne etwas aufzuholen. Da liegen vor
uns Blomberg-Lippe ziemlich sicher auf Platz drei mit nur halb so
vielen Minuspunkten. Neckarsulm hat noch zwei Punkte Vorsprung, muss
aber noch in die Salza-Halle. Es ist also noch einiges drin, wenn man
seine Spiele gewinnt. Kadermäßig ist Buxtehude ganz gut
aufgestellt, hat aber im Augenblick einige Verletzte zu beklagen,
darunter Lea Rüther, Annika Lott und Lone Fischer. Die Deckung kann
das Spiel entscheiden, zuletzt haben wir einfach zu viele Tore
bekommen, wenn auch die eigene Ausbeute gar nicht so schlecht war.
Der Kader indes wird noch kleiner. Zuletzt ist Beate Scheffknecht
ausgefallen, dafür saß Ina Großmann zumindest auf der Bank. Bei
nur noch neun,
vielleicht zehn Feldspielerinnen lastet die Hauptbürde
auf der Stammsieben.
thueringer-hc
11.Mrz.21 / Bernd Hohnstein
THC will kämpferisch zum Sieg
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