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THC vor englischer Woche

Geschrieben von y4u am Mittwoch, 20. Dezember 2017
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC
 
Erfurt. (20.Dez.17/ Roman Knabe) Zwischen Weihnachten und Neujahr warten gleich drei Bundesligaspiele auf die Frauen vom Thüringer HC. Am Vorabend des Heiligabend und am Vorabend des Jahreswechsels kommen zu den Heimspielen die beiden Tabellenschlusslichter Bensheim/Auerbach und HC Rödertal, dazwischen, am Donnerstag geht es noch in Buxtehude gegen einen der Titelfavoriten. Herbert Müller hebt ob der Favoritenrolle gegen die Neulinge aber warnend den Zeigefinger und erinnert sich dabei ungern an die in den zurückliegenden Jahren immer mal aufgetretenen Startschwierigkeiten nach der WM- oder EM-Pause. „Das Team muss die Favoritenrolle annehmen, aber wir dürfen keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen“, sind seine mahnenden Worte. Und er stellt er ein klares Ziel: „Wir wollen am Ende dieser Woche zwischen den Feiertagen, immer noch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen.“ So haben eben auch Trainer einen Weihnachtswunsch. Mit Buxtehude trifft die Mannschaft nun in der Hinrunde auf den letzten der vier Titelanwärter. Gibt es doch an der Spitze einen Vierkampf von THC, Metzingen, Bietigheim und eben diesem Buxtehuder SV. Jeder der Vier kann jeden schlagen, alle können Meister werden, deshalb wird das Auswärtsspiel die größte Herausforderung in der nächsten Woche. Spieltag am Weihnachtsvorabend, dann Heiligabend und am ersten Feiertag frei und am zweiten Feiertag beginnt schon wieder das Training. Das Team stellt sich gerüstet den neuen Aufgaben in der Bundesliga. Und die Frauen haben die WM-Pause auch genutzt, um gesund auf die Platte zurückzukehren. Zu hundert Prozent wieder fit sind Anika Niederwieser und Saskia Lang. Auch Macarena Aguilar hat ihre Schulterverletzung so gut wie ausgeheilt und trainiert schon wieder mit der Mannschaft. Gordana Mitrovic zeigt ebenfalls großen Trainigsfleiß, wird aber noch nicht spielen dürfen, weil sonst das Verletzungsrisiko für den Ellenbogen zu groß wäre. Das dauert wohl noch drei bis vier Wochen. Ein bisschen Sorgenkind ist noch Alexandra Mazzucco, die mit einem Knochenödem von der Nationalmannschaft zurückkam. Sie wird wohl Samstag nicht spielen können. Nur Nina Schilk ist mit ihrem Bandscheibenvorfall nicht viel weiter genesen. Körperlich sind die meisten fit, seelisch muss wohl Herbert noch ein wenig im psychischen Bereich arbeiten, um die WM-Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen.

thueringer-hc


20.Dez.17 / Roman Knabe - Foto: Thüringer HC (Archiv)

THC vor englischer Woche

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