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THC auf Meisterkurs

Geschrieben von y4u am Sonntag, 01. Mai 2016
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC – Füchse Berlin  32:24
 
Bad Langensalza. (30.Apr.16/ Stephanie Lapp) Mit einem 32:24-Sieg über die Spree-Füxxe löste der Thüringer HC seine Pflichtaufgabe und konnte dabei auch an der Verbesserung seiner Tordifferenz arbeiten. Die meisten Treffer der Partie erzielten Svenja Huber (10/1) für den THC, für die Berlinerinnen war es Christine Beier, die neunmal ins Schwarze traf. Berlin startete mit dem ersten Angriff, doch den Wurfversuch konnte THC-Torhüterin Dinah Eckerle parieren. Den folgenden Tempogegenstoß versenkte Svenja Huber zum 1:0. Die Thüringerinnen kamen besser in die Partie und führten nach sechs Minuten mit 5:2. Den fünften Treffer markierte Kapitänin Kerstin Wohlbold im 1-gegen-1. Doch so schnell ließen sich die Gäste aus der Hauptstadt nicht abschütteln. Drei Treffer in Folge und der Ausgleich war geschafft. In der Folgezeit legte der THC vor, doch Berlin blieb dran. Beim Stand von 9:7 meisterte die eingewechselte Jana Krause einen Strafwurf von Daniela Gustin und sendete damit ein Signal an ihr gesamtes Team. Beate Scheffknecht traf jetzt doppelt, sie konnte bis dahin gute Akzente im Rückraum setzen und schraubte die Führung in der 18.Minute auf vier Tore Differenz (11:7). Das Zusammenspiel Abwehr und Torhüterin verbesserte sich im weiteren Spielverlauf. Torhüterin Dinah Eckerle parierte mehrmals sehenswert und die THC-Außen liefen reihenweise Tempogegenstöße. So konnte sich der Deutsche Meister weiter absetzen. In die Kabinen ging es mit 19:12. Berlin kam besser aus der Pause. Zwei Treffer durch Sviridenko und Beier und der Vorsprung war auf fünf Tore gesunken. Wenig später verkürzte Füxxe-Spielerin Christine Beier sogar auf 16:20 aus Sicht der Gäste. THC-Trainer Herbert Müller zog die Notbremse und nahm die Auszeit (36. Minute). Diese zeigte Wirkung. Innerhalb der nächsten zwei Minuten erzielten Danick Snelder und Svenja Huber jeweils einen Treffer und Torhüterin Jana Krause blieb beim Strafwurf Sieger gegen Myrthe Schoenaker. Der THC konnte wieder auf sieben Tore davonziehen. Beide Angriffsreihen leisteten sich jetzt Fehler. Berlin steckte nicht auf und kämpfte verbissen gegen die drohende Niederlage. In der 45. Minute beim Stand von 23:18 nahm Herbert Müller, viel früher als gewohnt, seine letzte Auszeit. Auch diesmal zeigten die Worte Wirkung. Beate Scheffknecht und Kerstin Wohlbold konnten erneut erhöhen. Doch die Thüringerinnen gingen mit ihren Chancen zu fahrlässig um. Crina Pintea erhielt zwölf Minuten vor dem Ende ihre dritte Zeitstrafe und sah damit die rote Karte. Dies brachte eine deutliche Schwächung des Abwehrverbundes beim Tabellenführer. Die Füxxe verkürzten durch Stuparicova auf 21:25. Im Gegenzug setzte Svenja Huber einen Strafwurf an den Pfosten. Doch Iveta Luzumova machte es dann im Tempogegenstoß besser und baute die Führung wieder auf 26:21 aus. In der Schlussphase konnten die Gastgeberinnen doch etwas mehr Stabilität ins eigene Spiel bringen und so die Führung Tor um Tor wieder ausbauen. Am Ende zeigte die Anzeigetafel einen 32:24 Arbeitssieg. Der Thüringer HC macht damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft.
 
Halbzeit:
19:12.

Schiedsrichter: Thomas Kern, Thorsten Kuschel.
Zuschauer:
1070 (Salza-Halle).
Siebenmeter:
THC 1/3, Berlin 2/4.
Zeitstrafen:
THC 4, Berlin 1.
Thüringer HC:
Krause, Eckerle – Reshetnikova, van de Wiel (1), Scheffknecht (5), Frey (6), Buceschi, Pintea, Schmelzer (1), Snelder (1), Luzumova (2), Engel (1), Huber (10/1), Wohlbold (5).
Füchse Berlin:
Genning, Hedermann – Erlingsdottir, Kämpf, Stuparikova (3), Gustin (1/1), Linke (4), Sviridenko (5), Trumpf, Beier (9), Goldhagen, Schoenaker (2/1).

http://www.thueringer-hc.de/de/


30.Apr.16 / Stephanie Lapp - Foto: Thüringer HC

THC auf Meisterkurs

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