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Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 07. September 2017
HANDBALL CL: Thüringer
HC
Erfurt. (07.Sep.17/ Roman Knabe) Am Wochenende steht in der Wiedigsburghalle
das Qualifikationsturnier zu der EHF-Champions League mit dem Thüringer
HC, Mecalia Atletico Guardes (ESP), H65 Höörs HK (SWE) und
Hypo Niederösterreich (ÖST) an. Das Spezielle dieses
Qualifikationsturniers ist, dass an zwei Tagen jeweils ein K.o.-Spiel
zu absolvieren ist. Binnen 24 Stunden müssen die Thüringerinnen
zweimal Höchstleistung abrufen. Das ähnelt schon sehr dem Pokal
Final Four, nur dass hier auch das Spiel um Platz drei wichtig ist.
Dieses entscheidet darüber, wer schon in Runde zwei in der
Qualifikation des EHF-Cups starten muss. Somit hat das Spiel am
Sonntag wieder ganz andere Vorzeichen, als das am Samstag. Von daher
ist das Turnier alles andere als ein Selbstläufer und Team und
Trainer müssen an beiden Tagen hoch konzentriert die Aufgaben
angehen. Gelingt der Mannschaft eine Leistung wie zuletzt in
Budapest, dann stehen die Chancen gut. „Wir freuen uns darauf, dass
der Start mit dieser neuen THC-Mannschaft in die Saison 17/18 gleich
eine internationale Aufgabe ist. Wir hatten noch nie so eine
zukunftsträchtige Mannschaft, wo auch die Charaktere gut
zusammenpassen. Schon in der Vorbereitung, die insgesamt gut gelaufen
ist, mit einigen beachtenswerten Ergebnissen, sind die Frauen als
Team zusammengewachsen“, gibt sich THC-Coach Herbert Müller
optimistisch, weiß aber auch. „Im Halbfinale treffen wir auf den
spanischen Meister. Atletico ist sehr unangenehm zu spielen, sie
verteidigen sehr aggressiv und sind bereits seit der letzten Saison
gut eingespielt, haben sich nochmal verstärkt.“ Dabei müssen
seine Schützlinge an beiden Tagen ohne Anika Niederwieser, Nina
Schilk und Meike Schmelzer auskommen.
thueringer-hc
07.Sep.17 / Roman Knabe
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