Start ins neue Jahr
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 04. Januar 2019
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer
HC
Erfurt. (03.Jan.19/ Bernd Hohnstein) Der Thüringer HC will Schritt für
Schritt im Monat Januar bestehen. Nachdem mit zwei Siegen zum
Jahresende 2018 erfolgreich und verlustpunktfrei in der
Bundesliga abgeschlossen wurde, geht es nun im Januar für die
Mannschaft gleich richtig schwierig weiter. Spiel um Spiel wird das
Programm dabei immer schwerer. Zunächst steht am Sonntag beim
Tabellenfünften in Leverkusen das bisher schwerste Auswärtsspiel
der Saison an. Dann folgt eine Woche später in der Salza-Halle das
Viertelfinale im DHB-Pokal gegen Borussia 09 Dortmund um den Einzug
ins FinalFour Ende Mai in Stuttgart an. Schon drei Tage später
starten für die THC-Mannschaft wieder die englischen Wochen mit
Punktspielen und Champions League. Leverkusen liegt derzeit auf Rang
fünf der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenvierten Borussia 09
Dortmund. Beide Teams sind die unmittelbaren Verfolger des
Spitzentrios THC, Bietigheim und TuS Metzingen, aber haben bereits
sieben Minuspunkte. „Leverkusen ist eine sehr junge Mannschaft mit
vielen Talenten und spielt unter ihrem neuen Trainer Robert Nijdam
einen schnellen gefälligen Handball“ sagt Herbert Müller. „Die
wittern natürlich ihre Chance, uns zu ärgern und können ohne Druck
befreit aufspielen.“ Bayer 04 gehört zu den Teams, die jede
Bundesligamannschaft schlagen können, schon im Vorjahr hat der THC
dort nur denkbar knapp gewonnen. Im Kader steckt sehr viel Potential,
als aktuelle Nationalspielerinnen Amelie Berger und Mia Zschocke,
aber auch Anna Seidel, Jennifer Rode, Jenny Karolius, Kim Berndt und
andere mehr sind Top Bundesliga Spielerinnen. Der THC will zuerst auf
sich schauen und sein Spiel machen, agieren statt reagieren. Wenn das
gelingt, da ist sich Herbert Müller sicher, haben es die Gegner
schwer. Stabilität in der Abwehr und Durchsetzungsvermögen im
Angriff sind gefragt. Zuletzt hat in Halle nur der Angriff, zuhause
gegen Göppingen nur die Abwehr funktioniert. Dann wird es darauf
ankommen, dass die Mannschaft noch enger zusammenrückt, um die
Lücken zu schließen. Kerstin Wohlbold, die nach der Geburt ihrer
Tochter nun wieder zurück im Kader ist, wird mit nach Leverkusen
reisen. Neuzugang Nina Müller ist spielberechtigt und steht
ebenfalls im Aufgebot. Als wenn es nicht schon genug Personalsorgen
gibt, hat es nun auch noch Alicia Stolle mit einer Zerrung getroffen,
so dass sie nicht mit trainieren konnte. Erst am Wochenende
entscheidet sich, ob sie überhaupt spielen kann. Josefine Huber
liegt derzeit mit Grippe im Bett. Sie konnte auch nicht mit
trainieren, wird hoffentlich bis zum Wochenende fit. Bei Saskia Lang
ist nun klar, dass der gerissene Meniskus operiert werden muss. Damit
fällt auch sie für Wochen aus. Iveta Luzumova kommt im Januar auch
noch nicht zurück.
thueringer-hc
03.Jan.19 / Bernd Hohnstein
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