Sieg mit Torrekord
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 13. Februar 2022
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC – Bayer Leverkusen 34:22
Bad
Langensalza. (12.Feb.22/ Bernd Hohnstein) Mit einer starken
Leistung in Abwehr und Angriff besiegte der Thüringer HC erstmalig
wieder vor 585 Zuschauern in der heimischen Salza-Halle den TSV Bayer
04 Leverkusen mit 34:22. In der Anfangsviertelstunde legten die Gäste
stets vor, dann steigerten sich die Thüringerinnen und führten in
der 42.Minute erstmals mit einer Zehn-Tore-Differenz. Stark im
THC-Tor heute Laura Kuske, die von einer aufmerksamen Abwehr
unterstützt, auf eine Effektivität von 44,8% kam. Eine ganz
besondere Leistung gab es nach der Partie zu würdigen: In der
58.Spielminute erzielte Lydia Jakubisova ihren 1000. Treffer für
den Thüringer HC. Die meisten Treffer für den THC erzielte Kerstin
Kündig (9/5) für die Gäste traf Svenja Huber acht Mal. Die
Anfangsphase des ersten Heimspiels dieses Jahres war geprägt von
einer Vielzahl technischer Fehler. Nach drei Minuten gelang es
schließlich Naina Klein Laura Kuske zum 0:1 zu überwinden. Kerstin
Kündig glich postwendend per Strafwurf aus. Die Ex-Thüringerin
Svenja Huber brachte mit zwei Toren in Folge das Gästeteam zum 1:3
in Führung. Mit einem sehenswerten Tempogegenstoß schloss Yuki
Tanabe für den Thüringer HC nach acht Minuten zum 3:4 ab. Kurz
darauf musste Anika Niederwieser eine Zeitstrafe hinnehmen. In
Unterzahl zeigte Laura Kuske eine starke Parade und öffnete ihrer
Mannschaft damit die Tür zum Ausgleich, was Yuki Tanabe wiederum zu
nutzen wusste. Kerstin Kündig netzte in der dreizehnten Minute von
der Siebenmeterlinie ein zum erneuten Gleichstand von 6:6. Beim
nächsten Strafwurf nahmen die Leverkusenerinnen einen
Personalwechsel im Tor vor, aber auch dieser zeigte zunächst keinen
Erfolg und Kerstin Kündig traf erneut (7:7). Yuki Tanabe konnte im
Anschluss die erste THC-Führung zum 8:7 markieren. Die
Gastgeberinnen kamen jetzt besser ins Spiel und konnten nach 20
Minuten zum 10:7 davon ziehen. Beim Stand von 11:7 zog Johann
Peterson die Notbremse und nahm sein erstes Team Timeout. Diese
zeigte zunächst nicht die gewünschte Wirkung und Johanna Reichert
konnte mit ihrem ersten Treffer auf 12:7 erhöhen. Drei Minuten vor
dem Halbzeitpfiff brachte Laura Kuske mit einer starken Parade den
Thüringer HC in Ballbesitz.Asli Iskit bedankte sich mit einer tollen
Einzelaktion und verwandelte zum 14:8. Auch Herbert Müller berief
eine Auszeit ein, um sein Team auch in den letzten zwei Minuten zu
einer konzentrierten Leistung zu mahnen. In die Kabinen
verabschiedeten sich die Mannschaften nach einer stabilen ersten
Halbzeit des THC mit einem Spielstand von 15:10. Anika Niederwieser
machte da weiter, wo die Thüringerinnen vor dem Halbzeitpfiff
aufgehört hatten und netzte per Tempogegenstoß zum 16:10. Neuzugang
Irma Elisabet Schjött wurde für einen Strafwurf der Gäste
eingewechselt, konnte aber die gut aufgelegte Svenja Huber nicht
stoppen. In der 33.Minute musste das Spiel wegen einer Verletzung von
Nela Zuzic für einige Minuten unterbrochen werden. Die Leverkusener
Torfrau konnte leider nicht weitermachen und musste das Spielfeld in
Richtung Kabine verlassen. Die Gäste verloren ein wenig des Faden
und Yuki Tanabe konnte die Führung nach 35 Minuten auf acht Tore
ausbauen. Gästetrainer Johann Peterson nahm daraufhin eine weitere
Auszeit. Naima Klein verkürzte mit ihrem fünften Treffer auf 20:13.
Asla Iskit konterte postwendend mit einem wuchtigen Sprungwurf und
stellte den alten Abstand wieder her. Aus dem Rückraum warf Kerstin
Kündig den THC zur ersten Zehn-Tore-Führung. Nach einem weiteren
und auch letzten Team Timeout, verkürzte Zivile Jurgutyte ebenfalls
aus dem Rückraum zum Stand von 25:16. Die Gäste aus Leverkusen
wechselten nach einer Zeitstrafe gegen Marija Kaludjerovic eine
weitere Feldspielerin ein, um die Unterzahl im Aufbauspiel zu
kompensieren. Kerstin Kündig wusste diesen Umstand für sich zu
nutzen und versenkte einen langen Wurf ins leere gegnerische Tor zum
28:16. Naima Klein verkürzte mit ihrem fünften Treffer auf 20:13.
Asla Iskit konterte postwendend mit einem wuchtigen Sprungwurf und
stellte den alten Abstand wieder her. Aus dem Rückraum warf Kerstin
Kündig den THC zur ersten Zehn-Tore-Führung. Nach einem weiteren
und auch letzten Team Timeout, verkürzte Zivile Jurgutyte ebenfalls
aus dem Rückraum zum Stand von 25:16. Die Gäste aus Leverkusen
wechselten nach einer Zeitstrafe gegen Marija Kaludjerovic eine
weitere Feldspielerin ein, um die Unterzahl im Aufbauspiel zu
kompensieren. Kerstin Kündig wusste diesen Umstand für sich zu
nutzen und versenkte einen langen Wurf ins leere gegnerische Tor zum
28:16. Mit der Schlusssirene wollte sich auch Miranda Schmidt-Robben
noch in die Torschützenliste eintragen, kam aber leider wenige
Augenblicke zu spät. Der THC feierte einen 34:22-Heimsieg gegen den
TSV 04 Bayer Leverkusen und 1000 Tore von seiner Nummer 28, Lydia
Jakubisova.
Halbzeit: 15:10.
Schiedsrichter: Steven Heine, Sascha Standke.
Zuschauer: 585
(Salza-Halle).
Siebenmeter: THC
5/5, Bayer 4/4.
Zeitstrafen: THC 1,
Bayer 1.
Thüringer HC: Kuske, Schjött – Meyer 7, Tanabe 4, Zachova, Iskit 7, Niederwieser
1, Tsakalou 2, Kündig 9/5, Jakubisova 2, Reichert 1, Braun 1, Rode ,
Schmidt-Robben .
Bayer Leverkusen: Graovac, Zuzic – Thomaier 3, Jurgutyte 1, Sprengers, Klein 6,
Cormann, Bruggemann, Kaludjerovic 2, Huber 8/4, Klobucar 2.
thueringer-hc
12.Feb.22 / Bernd Hohnstein - Foto: Franziska Braun (Archiv)