Showdown mit Happyend
Geschrieben von
y4u am
Montag, 10. November 2014
VOLLEYBALL
2. BUNDESLIGA SÜD: SWE Volley-Team –
TG Bad Soden 3:1
Erfurt. (08.Nov.14/ y4u) Es war ein echter Härtetest für Spielerinnen und
die rund 300 Zuschauer in der Riethsporthalle. Fast zwei Stunden
benötigten die Damen des SWE Volley-Teams für ihren vierten
Saisonsieg in der 2. Bundesliga Süd, kehrten aber nach zuletzt zwei
Niederlagen mit dem 3:1-Heimsieg über die TG Bad Soden in die
Erfolgsspur zurück. Zudem wahrten die Erfurterinnen ihre Heimserie
von drei Spielen ohne Punktverlust in der Liga. „Es war die
erwartet schwere Aufgabe, beide Mannschaften lieferten sich eine
Partie auf Augenhöhe, die bis zum Ende spannend blieb. Ich bin
glücklich, dass die drei Punkte in Erfurt geblieben sind. Der
Einsatz von Antonia Stautz stand heute früh noch auf der Kippe, aber
es ging dann doch. Trotzdem mussten wir umstellen, aber auch das
haben die Mädels gut gemeistert“, freute sich SWE-Coach Heiko
Herzberg. Beide Mannschaft standen sich bereits an gleicher Stelle in
der Pokalquali gegenüber und wie vor zwei Wochen ging der erste Satz
an die Gäste aus Hessen. Erfurt lag zwar zur ersten technischen
Auszeit mit 8:6 vorn, aber Bad Soden drehte das Ergebnis zum 9:12 und
behauptete den Vorsprung bis zum 20:20. Ausgerechnet jetzt leisteten
sich die Gastgeberinnen drei Aufschlagfehler in Folge und der Satz
ging mit 23:25 verloren. Auch der zweite Durchgang war ein ständiges
auf und ab, bot Spannung pur bis in die Schlussphase. Doch nach 26
Minuten machten die Erfurterinnen mit einem erfolgreichen Block den
Satz zum 25:21 zu. Damit begann das Spiel von vorne und Bad Soden
hatte beim Stand von 21:23 Satz drei schon fast auf der Habenseite
verbucht, doch es sollte anders kommen. Zwei Satzbälle reichten den
Hessinnen nicht, das Volley-Team bewies mit vier Punkten in Serie
Nervenstärke, setzte sich mit 25:23 durch. Das Spiel war aber damit
noch lange nicht entschieden. Zwar führten die Erfurterinnen über
weite Strecken im Schlusssatz, konnten sich aber nicht absetzen und
so kam es wieder zum obligatorischen Showdown. Bad Soden hatte zwei
Satzbälle, war auf dem Weg in den Tiebreak, ließ sie aber
ungenutzt. Dabei haderten die Gäste aus Hessen mit einigen
strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Wie auch nach 112 Minuten,
als der erste Erfurter Machball aus gegeben wurde. Während die
Spielerinnen aus Bad Soden noch diskutierten, lagen sich die
Erfurterinnen in den Armen und Gästetrainer Klaus Hermann war
richtig sauer. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.
Hier hat nur eine Person den Überblick verloren und dann kann man
gewinnen“, sah er sein Team benachteiligt.
Sätze: 23:25,
25:21, 25:23, 27:25.
Bälle: 100:94.
Schiedsrichter: Gregor Bösenberg (Jena), Marlen Albrecht (Braunsbedra).
Zuschauer: 307
(Riethsporthalle).
Spielzeit: 112
Minuten (27, 26, 29, 30).
Volley-Team: Breitsprecher, Leonhardt, Herz, Hones, Claaßen, Hetmann, Franke (L),
Belitz, Stautz, Reinisch, Brabetz.
Bad Soden: Kutschbach, Hinrichsen, Thiede, Muschter, Lehmann, Buchweitz, Richter
(L), Schultz, Thiele, Wassilko.
08.Nov.14 / y4u
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