RWE trennt sich vom Manager
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 23. Januar 2010
DRITTE LIGA: FC Rot-Weiß Erfurt
Erfurt. (22.Jan.10/ lix) Ganz überraschend kam es nicht. Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt und sein Manager Stephan Beutel trennten sich mit sofortiger Wirkung. Schon seit längeren stand in Frage, ob der am 30. Juni auslaufende Vertrag verlängert wird. Heute erfolgte nach fünf Jahren bei den Rot-Weißen für Beutel die Freistellung von seinen Aufgaben. Erfurts Präsident Rolf Rombach erklärte die vorzeitige Trennung: „Der Verein ist zu dem Entschluss gekommen, den sportlichen Bereich noch einmal neu auszurichten und ist aus diesem Grund zu dieser Entscheidung gekommen. Die Entscheidung ist dem Präsidium nicht leicht gefallen.“ Beutel zeugte sich enttäuscht: „Ich bedaure die Entscheidung des Vereins mir kein neues Vertragsangebot zu unterbreiten zutiefst, denn ich hätte sehr gern in Erfurt und für den FC Rot-Weiß weitergearbeitet. Ich bin davon überzeugt, dass der Weg des Vereins noch nicht zu Ende ist. Jetzt geht es aber auch darum, dass ich mein Gesicht wahre.“ Neuer starker Mann in Erfurt wird wohl Trainer Rainer Hörgl werden. Es wird spekuliert, dass Hörgl künftig auch die Position Manager ausfüllen könnte, ähnlich wie Felix Magath bei Wolfsburg und jetzt Schalke. Stephan Beutel löste im Dezember 2004 Wilfried de Buhr ab und bewies mit der Verpflichtung von Spielern wie Albert Bunjaku seine Kompetenz. Vorher war er in gleicher Position beim FC St. Pauli tätig. Ebenfalls trennte sich der FC Rot-Weiß von Mittelfeldspieler Matthias Peßolat. Sein bis zum 30. Juni gültiger Vertrag wurde aufgelöst. Der 24-Jährige wechselt zum Regionalligisten Chemnitzer FC und erhält dort einen Kontrakt bis zum Saisonende. Peßolat kam 2006 von Energie Cottbus und bestritt für die Erfurter 27 Drittliga- sowie 49 Regionalliga- Partien.
22.Jan.10 / lix
RWE trennt sich vom Manager
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