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Qualifikationshürde meistern

Geschrieben von y4u am Donnerstag, 10. Oktober 2019
HANDBALL HANDBALL: Thüringer HC
 
Erfurt. (10.Okt.19/ Bernd Hohnstein) Nachdem dem THC kein optimaler Saisonstart in die Bundesligasaison gelungen ist, steht nun mit den beiden Qualifikationsspielen gegen Byasen Trondheim die erste internationale Herausforderung im EHF Cup an. Darauf freuen sich die THC-Frauen besonders und wollen im Heimspiel in Nordhausen (Sonntag, 14:00 Uhr Wiedigsburghalle) den Grundstein für ein Weiterkommen legen. Die erste große internationale Bewährungsprobe ist der Start im EHF Cup in der zweiten Qualifikationsrunde. Der THC will im EHF Cup "überwintern" und in die Gruppenphase einziehen, lautet eines der Saisonziele. Das Los hat es so bestimmt, dass die Mannschaft mit einem Heimspiel beginnen muss, beileibe kein Vorteil, wenn man vorlegen muss. Der Trainer wünscht sich einen couragierten Auftritt in einer begeistert mitgehenden Halle und fordert alle THC-Fans auf, zahlreich in die Wiedigsburghalle zu kommen, um die Mannschaft lautstark und leidenschaftlich zu unterstützen. Mit Byasen Trondheim kommt eine junge norwegische Mannschaft in die Wiedigsburghalle, die kein unbekannter Gegner für den THC ist. Für Herbert Müller ist der EHF Cup eine „große und schöne internationale Herausforderung mit zwei eindeutigen Favoriten auf den Cup Gewinn: Cup Verteidiger Siofok HK und der vorjährige Champions League Viertelfinalist Odense HC.“ Eine ganze Reihe anderer spielstarker Clubs bedeuten ein hohes internationales Niveau, über die deutsche Bundesliga hinaus. So hat der THC, nach Herbert Müller, von den deutschen EHF Cup Vertretern die vermeintlich leichtere Aufgabe. Der Buxtehuder SV muss gegen Astrachan, Leverkusen gegen Debrecen aus Ungarn und Metzingen gegen Kopenhagen Handball ran. Allesamt attraktive Gegner. Beim Gegner ragt Ida Alstad, die mit der norwegischen Nationalmannschaft schon fast alle großen Titel gewann, heraus und bereits in Györ gespielt hat. Beim THC war sie einst im Gespräch. Um sie herum sind zahlreiche junge Talente im Spiel, die eine sehr kämpferische Truppe darstellen. Herbert Müller wünscht sich einen deutlichen Sieg im Heimspiel, um eine Woche später in Trondheim nicht chancenlos zu sein. Vor dem Abschlusstraining in Nordhausen wird es im Autohaus Peter noch ein schönes Event geben. Die Mädels bekommen neue Autos, dieses Mal aus der Mitsubishi-Flotte. Schon jetzt geht Herbert Müllers großer Dank an den Chef der Autogruppe, Helmut Peter. Leider hat sich in den Anfangsminuten in Neckarsulm Jovana Sazdovska nach einem Zusammenprall mit einer gegnerischen Spielerin den Knöchel verdreht. Gebrochen ist er nicht, sie wurde noch am Abend im Krankenhaus untersucht, näheres ergibt eine MRT-Untersuchung in der Erfurter Sportklinik. Der Trainer geht von einer mindestens sechswöchigen Trainings- und Spielpause aus.

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