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BUNDESLIGA A-JUNIOREN: FC Rot-Weiß A1 – Hamburger SV 3:5
Erfurt. (28.Apr.07/y4u) Hamburgs Trainer Jörg-Michael Gerth konnte sein Glück kaum fassen: „So etwas habe ich noch nicht erlebt“ und strahlte über das ganze Gesicht. „Erfurt hat uns an die Wand gespielt, aber den Sack nicht zugemacht. Toll wie mein Team in Unterzahl das Spiel noch gedreht hat.“ Dagegen waren die Rot-Weißen am Boden zerstört, hatten sie innerhalb von neun Minuten mit einem Mann mehr auf dem Feld einen sicheren 3:0 Vorsprung gegen den Tabellenvierten aus der Hand gegeben und mit der 3:5-Niederlage eine mögliche Vorentscheidung im Abstiegskampf leichtfertig verspielt. Dabei lief lange Zeit alles nach Plan, die Erfurter bestimmten klar die Partie und sahen nach drei Treffern von Goalgetter Christian Beck wie der sichere Sieger aus. Das erste Mal traf er nach einer Kopfballverlängerung von Eckermann, verwandelte nur zehn Minuten später nach Foul an Ströhl den fälligen Elfer zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gab Schiri Fett einen weiteren Treffer der Hausherren wegen Abseits nicht, ehe Beck im Nachsetzen das 3:0 besorgte. Als eine Minute später Altundag mit Gelb-Rot duschen durfte, ging es nur noch um die Höhe des Siegs, aber Beck, Ströhl sowie Biste ließen ihre Möglichkeiten ungenutzt und die Katastrophe brach über die Rot-Weißen herein. Posipal nutzte eine Schaltpause der Erfurter Deckung zum Anschluss. Hamburg merkte, dass mehr möglich war. Während sich bei den Erfurtern die zuletzt gezeigte Souveränität sich in Luft auflöste und Hamburgs Patrik Posipal der eingewechselte B-Junior Mazan Moslehe die auseinander fallende Deckung der Gastgeber noch zu vier weiteren Treffern nutzten.
Schiedsrichter: Tobias Fett (Ilvesheim).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Beck (13., 24./FSS, 65.), 3:1 Posipal (81.), 3:2 Moslehe (83.), 3:3 Posipal (84.), 3:4, 3:5 Moslehe (88., 90.).
RWE: Heidrich – Schröder (72. Giesler), Eckermann, M. Huke, Handke, Göbel, Kurth (90. Mantlik), Ströhl, Biste, Strauß, Beck (80. Schenke).
HSV: Wolf – Weilbier (78. Dirbaga), Altundag (66. GRK), Koep (46. Groß), Akdemir, Stadie, Posipal, Stepanek, Airapetian, Sismanoglou, Torun (71. Moslehe).
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