Pressesprecher mit Vorstrafe
Geschrieben von
y4u am
Mittwoch, 10. Februar 2010
DRITTE LIGA: FC Rot-Weiß Erfurt
Erfurt. (09.Feb.10/ y4u) Es hatte sich in den letzten Tagen bereits angedeutet, das für Donnerstag angesetzte Thüringenderby musste abgesagt werden. Zwar ist die Spielfläche bereits vor dem Wochenende geräumt. Doch bei der Platzbegehung am Dienstagmorgen stellte sich heraus, der Rasenplatz ist tief gefroren und auch auf den Zuschauerrängen des Steigerwaldstadions ist es gefährlich glatt. „Wir haben weder Verletzungssorgen, noch einen gesperrten Spieler. Wir hätten gern gespielt. Hier macht es aber keinen Sinn, weder auf dem Platz noch auf den Zuschauerrängen“, erklärte RWE-Coach Rainer Hörgl zur Spielabsage. Weiter verblüffte der Drittligist mit einer neuen wunderlichen Personalentscheidung. Die Rot-Weißen präsentierten Wilfried Mohren als neuen freiberuflichen Pressesprecher. Rolf Rombach begründete die Entscheidung damit, „dass wir als mittelständisches Unternehmen auch eine gewisse Außendarstellung haben. Und gerade den Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden wir nun verbessern.“ Ob gerade Mohren dafür der richtige Mann ist, kann durchaus bezweifelt werden. Der Ex-Sportchef des MDR war im Sommer 2005 wegen Bestechungsverdachts entlassen worden. Im Herbst 2009 wurde er daraufhin wegen Vorteilsnahme, Steuerhinterziehung und Betrugs zu zwei Jahren auf Bewährung und 8.250 Euro Geldstrafe verurteilt.
09.Feb.10 / y4u
Pressesprecher mit Vorstrafe
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