Pokalaufgabe
Geschrieben von
y4u am
Samstag, 02. Oktober 2021
HANDBALL DHB-POKAL: Thüringer HC
Erfurt. (01.Okt.21/ HaJo Steinbach) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Die
Binsenweisheit stimmt mal wieder, denn am Samstag tritt der Thüringer
HC zum ersten K.O.-Spiel der Saison beim SV Union Halle-Neustadt in
der zweite Runde um den DHB-Pokal an. „Kein leichter Gang“, sagt
Herbert Müller, auch wenn es nur eine kurze Auswärtsfahrt ist. Der
heutige Tag dient der Regeneration, psychisch wie physisch, um die
Enttäuschung schnell aus den Köpfen zu bekommen. Schon am Samstag
steht das erste K.O.-Spiel der Saison an und das Ziel muss heißen,
in Halle zu gewinnen, um im Pokal die nächste Runde zu erreichen.
Das wird schwer genug. Halle hat mit guten Ergebnissen einen
Superstart in die Saison hingelegt, hatten sogar gegen Bietigheim in
der ersten Halbzeit mit 15:11 geführt. Die Mannschaft hat eine ganz
andere Qualität als im Vorjahr, spielt einen sehr erfolgreichen
Handball. Herbert Müller warnt deshalb sein Team: „Halle kann
jedem Gegner sehr gefährlich werden.“ Der THC nimmt das Spiel auf
keinen Fall auf die leichte Schulter. Nach dem Regenerationstag wird
sich am Freitag in Videoanalysen und einer Taktik-Einheit präzise
auf das Spiel vorbereitet. Auch Lamprini Tsakalou kommt bei so einer
Belastung an physische Grenzen, kennt sie doch aus ihrer jüngsten
Vergangenheit keine Belastung aus eigener Liga und spielte vorrangig
in den EHF-Wettbewerben. Mehr Zeit bleibt nicht. Nach dem
Samstagspiel schwärmen erst mal viele THC-Spielerinnen zu ihren
Nationalmannschaften aus, Herbert Müller spielt mit Österreich
gegen Dänemark. Es bleiben so etwa zehn Spielerinnen zu Hause, mit
denen trainiert Co-Trainer Helfried Müller weiter. Für den THC geht
am 17.Oktober weiter. In der Salza-Halle empfängt der Thüringer HC
den norwegischen Klub Molde HK im Heimspiel der zweiten Runde der EHF
European League. In Halle spielt dieselbe Mannschaft wie am Mittwoch.
Leider hat sich Jennifer Rode eine Fingerverletzung zugezogen, sodass
sie derzeit nicht spielen kann. Emma Ekenman-Fernis ist in Schweden
operiert worden und wieder bei der Mannschaft. Ihr Genesungs- und
Rehaprozess wird etwa drei Monate dauern.
thueringer-hc
01.Okt.21 / HaJo Steinbach
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