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Pokalaufgabe

Geschrieben von y4u am Montag, 01. Oktober 2018
HANDBALL HANDBALL DHB-POKAL: Thüringer HC
 
Erfurt. (01.Okt.18/ Bernd Hohnstein) In der zweiten Runde um den DHB-Pokals steigt der Deutsche Meister in den Spielbetrieb ein und trifft am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in der heimischen Salzahalle auf die Bundesligamannschaft der HSG Blomberg-Lippe. Das Spiel wurde auf den 3.Oktober vorverlegt, weil nunmehr für den THC die englischen Wochen mit dem Start in die EHF Champions League beginnen. Bereits in den letzten beiden Spielzeiten traf der THC jeweils im Achtelfinale des Pokalwettbewerbes auf die HSG Blomberg-Lippe, der THC kam beide Male eine Runde weiter. Fast alle THC-Spielerinnen waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, Herbert Müller und Josephine Huber für Österreich in Spanien, Iveta Luzumova mit Tschechien, Jovana Sazdovska mit Mazedonien, Gordana Mitrovic mit Serbien, sodass es vor dem Spiel am Dienstag nur eine Trainingseinheit geben wird. Die Mannschaft wieder in den Rhythmus zu bringen, darin liegt für Herbert Müller das Problem. Es ist das erste K.o.-Spiel der Saison, „und das ist ungemein wichtig, um unser Ziel, den Einzug ins FINAL4 zu erreichen“, betont Herbert Müller. Mit der HSG Blomberg-Lippe reist der verlustpunktfreie Tabellendritte an. Die Frauen aus der Nelkenstadt haben die Auftaktspiele der neuen Saison gegen Bad Wildungen, Nellingen und Bensheim/Auerbach, alles Klubs aus der unteren Tabellenhälfte, gewonnen und haben sich so 6:0 Punkte erspielt. Damit steigen sie genauso ein, wie sie in der zweiten Hälfte der letzten Saison mit elf Spielen in Folge beeindrucken konnten. Erst der Thüringer HC beendete damals diesen Siegeszug. In der Vorbereitung gab es im August bereits ein Spiel gegeneinander in Ilmenau, das die Gäste gewinnen konnten. Dabei überraschte eine junge, wieselflinke Truppe unter ihrem neuen Trainer Steffen Birkner die sieggewohnten Thüringerinnen, die sowohl nicht in Bestbesetzung antreten konnten, als auch noch sehr viel experimentierten. Es gibt ein paar Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers, den Josephine Huber ist umgeknickt, hat einen geschwollenen Knöchel, will aber bis Mittwoch wieder fit sein. Alicia Stolle hatte im ersten Russland-Spiel in Dessau einen Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin, wurde deshalb in Nordhausen geschont, ist voraussichtlich am Mittwoch wieder einsatzfähig. Auch Ina Großmann, die einen Schlag auf den Daumen erhielt, in Nordhausen aber eine starke Partie gespielt hat, war angeschlagen. Nur bei Anne Hubinger ist die Sache etwas ernster. Ihr Fuß ist immer noch nicht schmerzfrei. Sie wird deshalb auf Anraten der Ärzte erst einmal die nächsten vier Wochen aus dem Spielbetrieb genommen.

thueringer-hc


01.Okt.18 / Bernd Hohnstein

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