Pflichtaufgabe gelöst
Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 01. November 2018
HANDBALL DHB-POKAL: Füchse
Berlin Reinickendorf – Thüringer HC 17:43
Berlin. (31.Okt.18/ Andreas Hofmann/ Roman Knabe) Der Thüringer HC besiegte
die Füchse Berlin Reinickendorf im Spiel um den Einzug ins
Viertelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs souverän mit 43:17 und
erreicht damit die Runde der letzten Acht. Die meisten Treffer der
Partie erzielte für die Berlinerinnen Vanessa Magg (7/5) - für die
Gäste waren Alexandra Mazzuco (6) und Iveta Luzumova (6/2) die
erfolgreichsten Werferinnen. Der Thüringer HC startete schleppend in
die Partie. So gab es in den ersten fünf Minuten nur ein Tor des
Meisters und das durch einen verwandelten Strafwurf von Lydia
Jakubisova. Ann-Cathrin Giegerich begann im THC-Tor und konnte bis
zur achten Spielminute bereits zwei Strafwürfe “entschärfen”.
Vanessa Magg hatte den ersten Treffer für die Gastgeberinnen
erzielt. Die erste THC-Führung gab es durch Iveta Luzumova in der
achten Minute. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel, stellten
ihre Abwehr offensiver ein und setzten auch nach zehn Minuten
erstmals auf die Trumpfkarte “sieben-gegen-sechs”, was sich durch
leichte Treffer auszahlte. Aber die Spreefüchse legten ihrerseits
nach - Anna Blödorn und Paulina Momot brachten in der 20.Minute
gleich zweimal das Leder durch im Netz unter und verkürzten auf
6:11. Doch der THC stellte durch Ina Großmanns Tempogegenstoß den
alten Abstand wieder her. Jetzt griff Herbert Müller zur Grünen
Karte und seine Damen setzten seine Hinweise positiv um. Lydia
Jakubisova, Emily Bölk und Ina Großmann waren erfolgreich und eine
Minute vor dem Pausensignal zeigte die Anzeigetafel erstmals eine
Elf-Tore-Führung. Die Gastgeberinnen bemühten sich jetzt sichtbar,
das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und keine unnötigen Ballverluste
zu riskieren. In den letzten 60 Sekunden gab es noch je einen Treffer
für beide Teams - Emily Bölk traf von der Strafwurfmarke, während
Paulina Momot mit ihrem zweiten Treffer den 8:19-Halbzeitstand
erzielte. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten setzten sich die Gäste,
bei denen jetzt Kristy Zimmerman für Ann-Cathrin Giegerich ins Tor
wechselte, durch Treffer von Krisztina Triscsuk und Jovana Sazdovska
weiter ab. Samira Krakat schrieb sich mit ihrem ersten Tor in der
32.Minute in die Torschützenliste ein. Auf den verwandelten
Strafwurfvon Vanessa Magg antwortete Saskia Lang ebenfalls mit ihrem
ersten Treffer. Nach 36 gespielten Minuten, war ein 15-Tore-Vorsprung
herausgespielt. Zuerst musste Alexandra Mazzucco für zwei Minuten
auf die Bank, dann erwischte es nur wenige Sekunden später Tina
Wagenlader. Auch Josefine Huber traf jetzt und erhöhte auf 10:26.
Nachdem Saskia Lang gleich zweimal einnetzen konnte, griff der
Füchse-Trainer Goncalo Neto da Silva, der das Team erst vor wenigen
Wochen übernommen hat, zur Karte. Vanessa Magg verwandelte ihren
Strafwurf und Iveta Luzumova legte im nächsten Angriff für den THC
nach (29:11 - 43.Min). Dem folgenden Team-Time-Out des THC folgte
eine Zeitstrafe für Paulina Momot und auch Emily Bölk erhielt nach
ihrem Siebenmetertreffer eine Strafpause auf der Bank. Alexandra
Mazzucco erhöhte indes weiter auf 11:31. Den Gastgeberinnen fehlte
jetzt spürbar die Kraft und sie konnten dem Deutschen Meister nur
noch sporadisch Widerstand leisten. So war es nur folgerichtig, dass
die Partie nach 51 Minuten 35:14 aus Gästesicht stand und die
Differenz mittlerweile 21 Treffer betrug. Einem Tor des Gastgebers
folgten wieder mehrere durch Alicia Stolle, Alexandra Mazzucco und
Jovana Sazdovska. In der 55.Minute war es wiederum Alexandra
Mazzucco, die mit ihrem fünften Treffer den Abstand erhöhte.
Abgeklärt spulten die Gäste ihr Spiel ab und führten in der 58.
Minute bereits mit 40:17. Herbert Müller nutzte noch in derselben
Minute die Gelegenheit für seine letzte Auszeit und verhalf seinen
Damen zu einer letzten Verschnaufpause. Alicia Stolle und Alexandra
Mazzucco ließen das Torekonto weiter ansteigen und Jovana Sazdovska
traf zum 17:43. Erwartungsgemäß besiegte der Deutsche Meister die
Berliner Spreefüchse mit 17:43 und zieht damit hochverdient ins
Viertelfinale des DHB-Pokals ein.
Halbzeit: 8:19.
Schiedsrichter: Jannik Otto,
Raphael Piper.
Zuschauer: 212 (Sporthalle
Charlottenburg)
Siebenmeter: Füchse 5/7, THC
4/4.
Zeitstrafen: Füchse 3, THC 4.
Thüringer HC: Giegerich –
Lang 4, Sazdovska 5, Mazzucco 6, Schmelzer, Triscsuk 3, Stolle 3,
Luzumova 6/2, Bölk 5/2, Großmann 3, Jakubisova 5, Huber 3.
Füchse Berlin: Faßold, Krüger
– Kolosove, Ansorge 1, Krakat 1, Kunde 2, Momot 2, Humer, Blödorn
1, Kirchhoff Madsen, Wagenlader 2, Schwarz, Förster 1, Magg 7/5.
thueringer-hc
31.Okt.18 / Andreas Hofmann / Roman Knabe