Pflichtaufgabe erfüllt
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 31. März 2019
HANDBALL BUNDESLIGA: Neckarsulmer
Sport-Union – Thüringer HC 19:34
Neckarsulm. (30.Mrz.19/ Sarah Lapp) Mit einem deutlichen 34:19 gewinnt der
Thüringer HC das Auswärtsspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union.
In der Ballei-Sporthalle legte der amtierende deutsche Meister einen
Start-Ziel-Sieg auf die Platte und fügte den Gastgeberinnen die
höchste Saisonniederlage zu, gleichzeitig tat der THC etwas für das
Torekonto im Kampf um die Meisterschaft. Birna Berg Haraldsdottir
(NSU) und Emily Bölk (THC) erzielten mit je neun Toren die meisten
Treffer für ihre Mannschaft. Das erste Tor im Spiel gelang Alexandra
Mazzucco. Emily Bölk erhöhte kurz darauf zum 2:0 aus Sicht der
Thüringerinnen. Nach knappen sechs Minuten konnten auch die
Gastgeberinnen zum ersten Mal einnetzen. Der THC startete gut ins
Spiel, in der siebenten Spielminute erzielte Alicia Stolle mit dem
1:5 die erste Vier-Tore-Führung. Die Neckarsulmer Sport-Union tat
sich schwer die Thüringer Abwehr zu überwinden. Der Trainer der
Neckarsulmer, Pascal Morgant, zog beim Stand von 1:6 die grüne Karte
und nahm die erste Auszeit. Nele Reimer schien sich die Worte ihres
Trainers zu Herzen zu nehmen und verkürzte auf 2:6. Mit zwei
Treffern in Folge von Emily Bölk konnten die Gäste wieder auf 2:8
davon ziehen. In der siebzehnten Minute musste Selina Ineichen eine
Zeitstrafe hinnehmen. Iveta Luzumova netzte kurz darauf mit zwei
Toren in Folge zum 4:11 ein. Die Neckarsulmerinnen wehrten sich gegen
den Thüringer Turbo und verkürzten auf 6:11. Herbert Müller nahm
daraufhin sein erstes Team-Timeout. Die bestens aufgelegte Emily Bölk
markierte mit ihrem siebten Treffer das 7:13. Knapp fünf Minuten vor
dem Pausenpfiff baute Iveta Luzumova durch einen verwandelten
Strafwurf die Gästeführung auf 17:9 aus. Es war bereits ihr fünfter
Treffer im Spiel. Alicia Stolle traf in der 29.Minute aus dem
Rückraum zum 11:20. Mit diesem Spielstand ging es auch in die
Kabinen. Nina Christin Müller erhielt kurz vor dem Pausenpfiff noch
eine Zeitstrafe. Direkt nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte gelang
Iveta Luzumova die erste Zehn-Tore-Führung für die Gäste (11:21).
Birna Berg Haraldsdottir konnte in der 33.Minute auf 13:21 verkürzen.
Alexandra Mazzucco brachte ihr Team nach 39 Minuten wieder um zehn
Treffer in Front. Mit einem schönen Heber traf Iveta Luzumova zum
25:15. Nach einer Parade von Jana Krause, die in der zweiten Halbzeit
das THC-Tor hütete, konnten die Gäste in Überzahl weiter auf 27:16
davon ziehen. Dies nahm Pascal Morgant zum Anlass, seine zweite
Auszeit zu nehmen. Die Thüringerinnen ließen heute keine Zweifel
aufkommen, Jovana Sazdovska erhöhte fünfzehn Minuten vor Spielende auf
29:16. In dieser Phase hatten die Gastgeberinnen dem Thüringer
Angriffsdruck nichts entgegenzusetzen. Während Josefine Huber von
der Strafwurflinie in der 48.Spielminute die erste 15-Tore-Führung
gelang, baute Alicia Stolle mit ihrem Treffer zum 34:16 die Serie des
THC auf neun Tore in Folge aus. Erst ein erfolgreicher Strafwurf von
Birna Berg Haraldsdottir sandte nach insgesamt elf torlosen Minuten
ein Lebenszeichen der Neckarsulmer Sport-Union. (18:34/54.). Fünf
Minuten vor dem Spielende setzte Herbert Müller sein letztes Team
Timeout an, um seine Mannschaft auf die finale Phase einzuschwören.
Neunzig Sekunden vor dem Abpfiff verabschiedete sich Selina Kalmbach
durch eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe vorzeitig von der Spielfläche.
Mit dem 19:34 bescherte der Thüringer HC der Neckarsulmer
Sport-Union die bisher höchste Niederlage der laufenden Saison.
Halbzeit: 11:20.
Schiedsrichter: Darnel Jansen,
Lucas Hellbusch.
Zuschauer: 802
(Ballei-Sporthalle Neckarsulm).
Siebenmeter: NSU 3/4, THC 2/3.
Zeitstrafen: NSU 5, THC 3.
Thüringer HC: Krause, Giegerich
– Sazdovska 2, Mazzucco 2, Schmelzer 3, Stolle 4, Luzumova 8/1,
Bölk 9, Großmann 2, Müller, Jakubisova 2, Huber 2/1.
Neckarsulmer SU: Roth, Gorelova
– Kalmbach, Pavkovic, Kaufmann, Haraldsdottir 9/2, Namat 1, Goos,
Paclovic, Ineichen 2, Reimer 7/1, Espinola Perez, Stojkovska.
thueringer-hc
30.Mrz.19 / Sarah Lapp