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BUNDESLIGA B-JUNIOREN: FC Rot-Weiß U15 – SV Werder Bremen 0:6
Erfurt. (29.Aug.10/ y4u) So richtig rund läuft es bei den U17-Junioren des FC Rot-Weiß auf eigenen Platz in der Bundesliga nicht. Während die Erfurter letzte Woche auswärts punkten konnten, verloren auch sie ihr zweites Heimspiel deutlich, mussten sich dem Tabellendritten Werder Bremen klar mit 0:6 geschlagen geben. „Der Bremer Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Man kann verlieren, aber nicht so. Wir haben uns nicht gewehrt und uns völlig emotionslos in die Niederlage ergeben“, war RWE-Coach Hans-Jürgen Kinne unzufrieden. Die Norddeutschen waren nicht nur technisch und spielerisch den Hausherren überlegen, sondern schüchterten mit ihrer Präsenz auf dem Platz die Hausherren ein, die sich kaum was zutrauten. Immer wieder über die rechte Erfurter Abwehrseite sorgten sie in der ersten Hälfte für Unruhe und gingen früh durch Lizius Schuss ins kurze Eck nach elf Minuten in Front. Den Hausherren gelang wenig, die einzig nennenswerte Chance war Bergmanns Kopfball, den Werder-Keeper Viol hielt. Ansonsten wurde RWE-Angreifer Hertel von seinen Mitspielern alleingelassen und war so gegen die Werder Deckung chancenlos. Bremen entschied mit dem Doppelschlag von Aycicek (31.) und von Haacke (34.) die Partie bereits vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Überlegenheit der Gäste. Zwerschke (48.) erhöhte völlig unbedrängt auf 4:0, nach Foul von Storch verwandelte Aycicek den fälligen Elfmeter (65.) und der eingewechselte Schwede besorgte in der Schlussminute völlig frei vor RWE-Keeper Jäckel den 6:0-Endstand. Dem gegenüber stand nur ein Pfostentreffer von Stolze auf der Erfurter Habenseite.
Schiedsrichter: Sven Binder (Hameln).
Zuschauer: 76.
Tore: 0:1 Lizius (12.), 0:2 Aycicek (31.), 0:3 von Haacke (34.), 0:4 Zwerschke (48.), 0:5 Aycicek (65./FSS), 0:6 Schwede (80.).
FC Rot-Weiß: Jäckel – Raßmann, Storch, Bergmann, Heiland (41. Roudnicky),Schmidt (64. Göller), Stolze, Michel (41. Zeiße), Hofmann (41. Amaro), Nguyen, Hertel.
Werder Bremen: Viol – Fröde, von Haacke (49. Kabul), Krumland, Zwerschke, Busch, Röcker (67. Plendiskis), Aycicek, Hilßner, F. Schmidt (49. Schwede), Lizius (49. Ruf).
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