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Geschrieben von y4u am Freitag, 14. Februar 2020
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC
 
Erfurt. (13.Feb.20/ Franziska Braun/ Bernd Hohnstein) Nach dem 36:19-Kantersieg gegen den 1. FSV Mainz 05 am gestrigen Mittwoch geht es am Sonntag bereits zum nächsten Bundesligaspiel. Um 16.30 Uhr treffen in der EWS Arena der gastgebende VfL Oldenburg und Thüringer HC aufeinander. Den THC erwartet am Sonntag gegen den VfL Oldenburg ein Spiel, welches man nicht ganz einordnen kann. Herbert Müller sieht die Oldenburgerinnen als die "launische Diva der Liga". Die Mannschaft aus dem Norden spielt diese Saison recht durchwachsen, mal verlieren sie deutlich gegen schwächere Mannschaften, ein anderes Mal bietet sie einer Mannschaft wie der SG BBM Bietigheim die Stirn und trotzen dem amtierenden deutschen Meister ein 25:25 ab. Deswegen muss sich der THC auf seine eigenen Stärken konzentrieren und Gesicht zeigen. Dass der derzeitige Tabellenneunte kämpfen kann, bewies er gegen Bayer Leverkusen. Mit nur einem Tor musste man sich auswärts den Werkselfen geschlagen geben (25:26). Umso deutlicher wurde das Spiel gegen Mainz gewonnen mit 38:32. Eine deutliche 39:30 Niederlage gab es dagegen beim Tabellenführer BVB Dortmund. „Wir müssen über eine kompakte und gute Deckung kommen. Nur dadurch können wir im Angriff die nötige Sicherheit bekommen“, so die Einschätzung des Trainers. Das der THC seine Spiele momentan über die Abwehr gewinnt, zeigte sich in den letzten Wochen immer deutlicher. Die Bilanz der letzten zehn Spiele gegen den VfL Oldenburg geht klar zugunsten des Thüringer HC aus, der alle Spiele für sich entscheiden konnte. Am 15.Mai 2015 holten der VfL den letzten Sieg im DHB-Pokal gegen den THC. Knapp vier Monate später trennten sich beide Teams in Oldenburg 31:31. Seit dem gingen die Thüringerinnen immer als Sieger vom Spielfeld. Personell wird es langsam eng. Neben den schon längere Zeit verletzten Josefine Huber und Marie Skurtveit Davidsen, kamen jetzt Mariana Ferreira Lopes und Meike Schmelzer hinzu. Wie lange Mariana Lopes ausfällt, ist momentan ungewiss. Eine zweite Diagnose vom Arzt der portugiesischen Nationalmannschaft steht noch aus. „Wir müssen dann entscheiden, ob Mariana die Schmerzen aushält und spielen kann oder ob sie gleich operiert werden muss.“ Meike Schmelzer wird ungefähr drei Monate ausfallen. Neben den negativen Meldungen hat Herbert Müller auch eine freudige Botschaft zu verkünden. Spielmacherin Iveta Koresova ist schwanger und erwartet ein Kind. „Das ist für uns alle und den Verein eine ganz große Freude, auch wenn wir jetzt länger auf Iveta verzichten müssen. Wir allen freuen uns für sie und wünschen der werdenden Mutter eine tolle Schwangerschaft.“

thueringer-hc


13.Feb.20 / Franziska Braun / Bernd Hohnstein

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