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Nach nervösen Start Stärke gezeigt

Geschrieben von y4u am Mittwoch, 18. Juni 2008
TURNEN

TURNEN LANDESLIGA: 3. Wettkampftag MTV Erfurt 
 
Maximilian Fromm / Foto: y4uErfurt. (15.Jun.08/ Stephan Dunkel) Am dritten Wettkampftag nutzten die Turner des MTV 1860 Erfurt ihren Heimvorteil und die tolle Stimmung in der gut gefüllten Halle, gewannen knapp mit 214,70 Punkten vor dem TuS Jena mit 214,15 Zählern und bauten so die Tabellenführung in der Landesliga aus. Die Erfurter begannen mit dem Wissen um eine mögliche Vorentscheidung nervös. Am Startgerät Pauschenpferd, welches in den vorangegangenen Wettkämpfen Erfurts Schwachpunkt war, gab es zwar nur durch Marius Göldner einen kleinen Strauchler jedoch fehlte in der Ausführung die Sicherheit und Eleganz, so dass Jena in Führung ging. Auch das zweite Gerät Ringe gewann Jena, die Unsicherheit der Geidel-Schützlinge hatte sich noch nicht gelegt. Am Sprung begann dann die Wende. Marius Haake setzte mit 12,20 einen guten Start. Der Jenenser Marco Kindler setzte beide Sprünge auf den Hosenboden. Dieser Fehler (12,00) rüttelte die Erfurter wach. Geidel legte mit 13,00 nach. Rainer Fischer (Jena) kam nach Landungsunsicherheiten nur auf 12,20. Marius Göldner antwortete mit 12,85. Jena mit Sven Fischer wieder nur 12,35. Sven Jasper "nagelte" seinen Sprung, einen Überschlag mit eineinhalb Salto vorwärts gebückt und eingelagerter halben Langsachsendrehung, in den Stand: 13,40! Da half den Jenaern auch die 13,25 von Martin Decker nicht mehr. Die Gerätepunkte am Sprung gingen an Erfurt und Jena hatte nur noch 0,95 Punkte Vorsprung. Das vierte Gerät Barren ist eigentlich nicht die Stärke der Erfurter. Was an den ersten beiden Geräten verwackelt wurde, eroberte man sich mit ungewohnter Stabilität und Souveränität hier wieder zurück. 37,00 Punkte bedeuteten am Barren zugleich das Beste Saisonergebnis. Daniel Wolf glänzte mit 12,60 Punkten. Der Vorsprung von Jena schrumpfte auf 0,10 Punkte. Wichtig zudem, dass Erfurt mit dem Gewinn des Gerätes Barren auch nach Gerätepunkten (4:4) ausgleichen konnte. Die Gastgeber wollten am Reck nachlegen. Sven Jasper, eigentlich Spezialist an diesem Gerät, wurde Opfer seiner eigenen Nerven. Er überstach bei einer einfachen Freien Felge, ein Element, das er sonst mehrfach hintereinander perfekt in den Handstand turnt, und musste zwischendurch vom Gerät. Jena konterte mit Marco Kindler: 11,10. Marius Haake lies sich nicht beeindrucken, turnte seine beste Reckübung der Saison mit Doppelsalto perfekt in den Stand: 11,30. Daniel Wolf, der kurzfristig für Göldner einsprang mit 10,60 und Markus Geidel 11,60 turnten jedoch souverän und ließen Jaspers 9,60 zum Streichwert werden. Erfurt gewann das Gerät mit 0,50 Punkte Vorsprung und lag vor dem letzten Gerät Boden knapp in Führung. Nun saß kaum noch einer auf seinem Platz. Wer hat die besseren Nerven? Nach zwei Wettkampftagen kannten die Gegner sich und das Potential der Übungen. Einmal gewann Jena, einmal Erfurt. Wer würde wohl in Erfurt am Boden gewinnen und sich damit möglicherweise den Tagessieg holen? Am Ende waren es die Turner um Kapitän Markus Geidel, die die anfängliche Nervenschwäche in Stärke tauschen konnten. Jenas Rainer Fischer und Martin Decker setzten sich beide unfreiwillig nach ihren Saltos und machten den Weg für Erfurts Heimsieg frei. Dabei turnten die Erfurter so stark, dass selbst Sven Jaspers Übung mit Doppelsalto rückwärts als Streichwert nicht im Gesamtergebnis Berücksichtigung fand. Am jubelten die Gastgeber. Insbesondere Maximilian Fromm, der meist eher in der zweiten Reihe steht, gab der Mannschaft mit sicher geturnten Übungen die notwendige Stabilität. Auch die zweite MTV-Riege glänzte mit einem starken Auftritt, was gleichzeitig mit 180,55 Punkten das beste Saisonergebnis bedeutete. Wenn auch wiederum der letzte Platz heraussprang, reduzierte sich der Abstand zum Vorletzten von 13 Punkte am Ersten Wettkampftag, 10,40 am Zweiten Wettkampftag auf nur noch 4,75 Punkte. Dabei zeigen die Trainingsleistungen, dass ein Fünfter Platz zum Ligafinale am 20.09. realistisch ist. Eine Woche vor dem Deutschland-Cup präsentierte sich Dominik Schindler bereits in Bestform.
 

MTV 1860 Erfurt I 

28:02 

164:  16 

633,25 

TuS Jena 

26:04 

160:  20 

639,60 

HSV Weimar 

14:16 

  77:103 

575,95 

TG Gotha/ Waltershausen 

12:18 

  55:125 

567,70 

TV Gera 

10:20 

  58:122 

559,45 

MTV 1860 Erfurt II 

28:08 

  26:154 

529,20 


15.Jun.08 / Stephan Dunkel

Nach nervösen Start Stärke gezeigt

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