Mit kleinem Kader gewonnen
Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 31. Januar 2019
HANDBALL BUNDESLIGA: HSG
Bad Wildungen Vipers – Thüringer HC 28:31
Bad Wildungen. (30.Jan.19/ Sarah Lapp/ Andreas Hofmann) Der Thüringer HC gewinnt
das Auswärtsspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers mit 31:28.
Großen Anteil am Sieg hatte Iveta Luzumova, die nach ihrer
Verletzungspause mit zehn Toren zur besten Werferin für den THC
avancierte. Ebenfalls mit zehn Treffern wurde Romy Morf-Bachmann
beste Torschützin aufseiten der Gastgeberinnen. Der Thüringer HC
ließ in der Anfangsphase wenige Aktionen der Gäste zu. Iveta
Luzumova, die nach ihrer Verletzungspause wieder auf dem Feld
mitwirken konnte, gelang das erste Tor der Begegnung. Bereits in der
sechsten Minute führte der Gast mit 4:1. Die Vipers fanden zunehmend
besser ins Spiel, sodass Annika Ingenpaß mit ihrem Treffer auf 4:5
verkürzen konnte. Die Thüringerinnen scheiterten wiederholt an der
beweglichen Abwehr und einer starken Manuela Brütsch im Tor der
Gastgeberinnen. Nach vierzehn Minuten gelang Nicoleta Laura Vasilescu
der Ausgleich zum 7:7 per Strafwurf. Nachdem beide Mannschaften
Zeitstrafen - Romy Morf-Bachmann und Emily Bölk mussten auf die Bank
- hinnehmen mussten, konnten die Vipers die erste Führung zum 9:8
erzielen. Herbert Müller reagierte und nahm nach 16 Minuten sein
erstes Team Timeout. Das Spiel entwickelte sich in dieser Phase zu
einer hart umkämpften Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte
sich mit mehr als einem Tor absetzen. Josefine Huber brachte die
Thüringerinnen von der Siebenmeterlinie zum 12:11 in Führung,
während Jana Krause einige sehenswerte Paraden zeigte. Sie war für
ihre Mannschaft ein starker Rückhalt in einem Spiel, das von vielen
Führungswechseln gezeichnet war. Gut zwei Minuten vor dem
Halbzeitpfiff konnte Lydia Jakubisova mit zwei Toren in Folge die
Führung zum 16:13 ausbauen. In der Endphase der ersten Halbzeit
gelang es dem Thüringer HC, den Gastgeberinnen aus Bad Wildungen ihr
Spiel aufzudrücken. Dank einer besseren Abwehrarbeit und der
wachsamen Jana Krause zwischen den Pfosten verteidigte das Team die
Vier-Tore-Führung und ging mit 13:17 in die Kabinen. Nach dem
Wiederanpfiff stellte Josefine Huber mit einem Strafwurf (33.) die
erste Fünf-Tore-Führung her. Zuvor war Romy Morf-Bachmann für die
Vipers erfolgreich. Die HSG Bad Wildungen kämpfte verbissen, um den
Anschluss nicht zu verlieren. In der 37.Minute gelang es Anouk
Nieuwenweg, mit einem Strafwurf auf 19:16 zu verkürzen. Zu Beginn
der zweiten Hälfte gab es auf beiden Seiten eine Vielzahl an Fehlern
im Abschluss und Abwehr. Nach vierzig gespielten Minuten gelang es
den Thüringerinnen zwei Mal in Folge, eine Empty-Goal-Situation der
Vipers auszunutzen und zum 21:17 zu erhöhen. Beim Stand von 24:18
nahm HSG-Trainerin Tessa Bremmer ihre nächste Auszeit. Nach dem Tor
von Romy Morf-Bachmann zum 19:24, nahm Herbert Müller sein erstes
Team Timeout in der zweiten Halbzeit. Besonders die Torhüterinnen
beider Mannschaften zeigten einige sehenswerte Paraden. So parierte
Manuela Brütsch unter anderem einen Strafwurf von Josefine Huber in
der 47.Minute und hielt ihre Mannschaft damit im Spiel. Jana Krause
konnte einige freie Bälle und einen versuchten Heber herausfischen.
Sina Ritter gelang kurz darauf der Anschlusstreffer zum 25:23 und in
der 52.Minute waren die Vipers wieder auf ein Tor an den Gästen
dran. Lydia Jakubisova konterte prompt zum 26:24. Fünfeinhalb
Minuten vor Spielende netzte Jovana Sazdovska zum 29:26 ein. In der
Schlussphase konnten beide Teams Tore durch gescheiterte
Empty-Goal-Situationen des jeweiligen Gegners erzielen, somit konnte
sich auch Jana Krause in die Torschützenliste eintragen. Die HSG
hielt das Spiel lange offen und für die 500 Zuschauer spannend. Vier
Minuten vor dem Ende verkürzten sie auf 28:29. Das war für die
Vipers das letzte Tor in der Begegnung. Nach einer Zeitstrafe gegen
Maxi Mühlner mussten die Frauen aus Bad Wildungen zwei Gegentreffer
in Folge hinnehmen. In der letzten Minute vor dem Schlusspfiff nahmen
Tessa Bremmer und Herbert Müller ihr letztes Team Timeout. Gewohnt
akribisch schwor er seine Mannschaft auf die letzten zwanzig Sekunden
des Spiels ein. Der letzte Angriff dieser Partie blieb für die Gäste
erfolglos und so stand ein 31:28 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Halbzeit: 13:17.
Schiedsrichter: Lars Geipel,
Marcus Helbig.
Zuschauer: 500 (Sporthalle
Enseschule).
Siebenmeter: HSG 4/4, THC 6/7.
Zeitstrafen: HSG 4, THC 1.
Thüringer HC: Krause 1,
Giegerich – Sazdovska 4, Mazzucco 2, Schmelzer 2, Luzumova 10/3,
Bölk 3, Müller 1, Jakubisova 5, Huber 3/3.
Vipers: Bocka 1, Brütsch –
Ingenpaß 2, Heusdens 3, Nieuwenweg 6/2, Frankova 2, Mühlner,
Beugels, Morf-Bachmann 10, Vasilescu 2/2, Ritter 2, Spielvogel.
thueringer-hc
30.Jan.19 / Sarah Lapp / Andreas Hofmann