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Mit Remis in die Hauptrunde

Geschrieben von y4u am Sonntag, 18. November 2018
HANDBALL HANDBALL CHAMPIONSLEAGUE: Thüringer HC – RK Krim Mercator  26:26
 
Nordhausen. (17.Nov.18/ Steffi Lapp/ Martin Holzheier) Der Thüringer HC zieht durch ein 26:26-Unentschieden gegen RK Krim Mercator in die Hauptrunde der EHF Champions League. Der THC begann mit hohem Tempo und Druck, konnte dies jedoch gegen die Gäste aus Ljubljana nicht durchhalten. In der Schlussphase wuchsen die Frauen des THC über sich hinaus und erkämpften so das Unentschieden. Saskia Lang (THC) und Lamprini Tsakalou (RK) netzten je siebenmal für ihre Teams ein. Der THC startete gut in die Partie, nach fünf Minuten führte das Müller-Team 3:1. Die Stimmung in der Wiedigsburghalle passte, der Willen zum Sieg war den THC- Frauen anzusehen. Über eine stabile und aggressive Abwehr konnten die Thüringerinnen schnelle Angriffe spielen. Lydia Jakubisova vollendete einen Tempogegenstoß zum 5:2. Die Gäste blieben dran und ließen sich nicht abschütteln. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, um jeden Ball wurde hart gekämpft. Nach vierzehn Minuten konnte Ljubljana den 7:7 Ausgleich erzielen, im Gegenzug erzielte Ina Grossmann die erneute Führung. Es war nun ein hektisches Spiel, die Abschlüsse erfolgten im Sekundentakt. Durch ein Team Timeout wollte Herbert Müller wieder Ruhe in die Partie bringen (8:8/16.). Der Thüringer HC haderte mit seiner Chancenverwertung. Krim nutzte die Abschlussschwächen des Deutschen Meisters und ging mit 13:10 in Führung. Trainer Herbert Müller probierte das taktische Mittel der siebten Feldspielerin, doch dieses brachte zunächst keinen Erfolg. In Überzahl gelang den Thüringerinnen endlich wieder ein Tor. Verbissen kämpften sie um den Anschluss. In der 30. Minute erzielte Alexandra Mazzucco den 14:15 Anschlusstreffer. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff konnten die Gäste noch einmal erhöhen. Beim Spielstand von 14:16 ging es in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste endete. Der THC kämpfte mit der eigenen Chancenverwertung. In der 34.Minute kam es richtig bitter, Krisztina Triscsuk verletzte sich schwer und musste nach 10-minütiger Behandlung auf dem Feld ins Krankenhaus gebracht werden. Die Thüringerinnen schienen sich zu denken “Jetzt erst recht” und kämpften sich auf 16:17 wieder heran. Zunächst wurde der starke Kampf nicht belohnt. Krim Mercator konnten auf 18:21 davon ziehen. Beim Stand von 19:22 nahm Herbert Müller seine nächste Auszeit (47.). Die Auszeit zeigte Wirkung. Saskia Lang sorgte mit einem Doppelschlag für den 21:22-Anschlusstreffer, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Stattdessen konnte Krim Mercator die drei Tore Führung wieder herstellen. Dem Thüringer HC lief langsam die Zeit davon, doch aufgeben galt nicht. Vier Minuten vor dem Ende traf Lydia Jakubisova von Rechtsaußen zum 24:25. Zwanzig Sekunden vor dem Ende fiel endlich der Ausgleich. Kapitänin Iveta Luzumova traf von der Strafwurflinie. Den letzten Wurf der Gäste wehrte Ina Großmann ins Seitenaus ab.
 
Halbzeit:
14:16.

Schiedsrichter: Viktorija Kijauskaite, Ausra Zaliene (LTU).
Zuschauer:
1400 (Wiedigsburghalle).
Siebenmeter:
THC 3/3, Krim 1/1.
Zeitstrafen:
THC 3, Krim 4.
Thüringer HC:
Krause, Zimmerman, Giegerich – Lang 7, Sazdovska, Mazzucco 2, Schmelzer 3, Triscsuk 3, Luzumova 5/3, Bölk 2, Großmann 1, Jakubisova 3, Huber.
Krim Mercator:
Vojnovic, Ribezl 1 – Gnabouyou, Mavsar 3/1, Krsnik, Baric 2, Stanko 3, Zulic 3, Tsakalou 7, Vucko, Zabjek, Amon, Perederiy 4, Ristovska 3.

thueringer-hc


17.Nov.18 / Steffi Lapp / Martin Holzheier

Mit Remis in die Hauptrunde

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