Home | News | Account | Impressum
Donnerstag, 26. Februar 2026
Siteupdate - single problems possible Seitenumstellung - vereinzelte Probleme möglich change this message

Login

Benutzername:

Passwort:

Einstellungen

Druckbare Version Diesen Artikel an einen Freund senden

Verwandte Links

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema VOLLEYBALL

Artikel Bewertung

Ergebnis: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bewerten diesen Artikel
Excellent
Sehr gut
Gut
Okay
Schlecht

Im Plan oder was geht noch?

Geschrieben von y4u am Samstag, 15. Februar 2014
VOLLEYBALL

VOLLEYBALL 2. BUNDESLIGA SÜD: SWE Volley-Team
 
Erfurt. (14.Feb.14/ Stephan Siegl) Fünfzehn Partien hat das SWE Volley-Team in der bisherigen Saison absolviert, noch sieben haben die Erfurter Mädels vor sich. Sieben Spiele, in denen noch vieles drin ist, nach oben wie nach unten. Das letzte Saisondrittel ist für die SWE Volley-Team-Damen angebrochen und die sportliche Bilanz bis dato fällt sehr positiv aus. Zehn Siege und zwei Tiebreak-Niederlagen brachten 32 Punkte aufs Erfurter Konto. Platz vier in der Tabelle der 2. Bundesliga-Süd ist der momentane Ist-Stand und mit einer weniger absolvierten Partie als Spitzenreiter Sonthofen bei drei Punkten Rückstand ist der Blick auf das Ranking durchaus angenehm. Grund auch für Trainer Heiko Herzberg mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden zu sein. „Wir haben eine junge Mannschaft mit vielen Eigengewächsen, was nicht selbstverständlich, und in unserer Liga auch nicht Usus ist. Da braucht es halt Zeit zum Entwickeln, sich Finden und um die vorhandenen Qualitäten herauszukitzeln.“ Dabei hat Erfurts Trainer auch einen Grund dafür gefunden, weshalb seine Mannschaft trotz der starken Konkurrenz, die meist individuell besser besetzt ist, so gut im Konzert der besten Teams mithält. „Unsere Gegnerschaft hat zumeist sechs, sieben echt gute Spielerinnen im Kader, die die Kohlen aus dem Feuer holen. Wir dagegen sind in der Breite besser besetzt und ich kann adäquat wechseln, weil auf der Auswechselbank gleichwertige Spielerinnen auf ihren Einsatz geduldig warten.“ Gerade das „geduldig warten“ spielt beim Erfolg eine wichtige Rolle, denn Missgunst gibt es in der Mannschaft aus der Blumenstadt nicht und die Harmonie war wohl noch nie besser. Dass das auch so bleibt, versucht Herzberg allen seinen Spielerinnen möglichst viele Spielanteile zu geben und sucht trotzdem den maximalen Erfolg. Damit sich aber nicht nur alles um Volleyball dreht, gibt es auch mal ein paar Tage frei, um abzuschalten und Dinge zu machen, die sonst meist etwas zu kurz kommen. So wurde das spielfreie Wochenende verlängert. „Ich habe ihnen den Valentinstag frei gegeben. Da sollen sich die Mädels mal um ihre Männer kümmern und umgekehrt.“ Am Dienstag ist die freie Zeit aber wieder vorbei und der Endspurt der Saison wird eingeläutet. Denn das Saisonziel – Platz drei – ist noch lange nicht erreicht. Zu knapp geht es in diesem Jahr im Volleyball-Unterhaus zu und jede Niederlage führt zum Abrutschen in der Tabelle. Auf die Frage, ob er den Spitzenplatz im Blick hat, weiß Heiko Herzberg auch eine Antwort. „Ich kann gut rechnen und weiß wo wir theoretisch bald stehen könnten. Aber man muss sich nur mal unser Restprogramm anschauen, da ist eine Medaille schon schwer genug.“ In der Tat, der SWE-Coach stapelt weiß Gott nicht tief. Während die drei Heimspiele (Stuttgart, Dresden, Offenburg) als durchaus lösbar erscheinen und eigentlich gewonnen werden müssten, sehen die Auswärtsaufgaben ganz gegenteilig aus. Vilsbiburg, Chemnitz, Lohhof und Sonthofen, alles Teams die ebenfalls um die vorderen Ränge zum Saisonende mitspielen. „Da müssen wir schon ein, zwei Spiele von diesen gewinnen, wenn wir unser Ziel erreichen wollen“, hat Heiko Herzberg treffend analysiert. Neben einer intakten Leistung seiner Mannschaft, hofft er auch auf die Unterstützung der Erfurter Anhänger. „Daheim ist die Anfeuerung immer sehr gut, was auch für die besondere Motivation meiner Mannschaft sorgt. Aber wir brauchen auch in der Fremde unsere Fans, um was zu holen.“ Deshalb hoffen er und seine Mannschaft, dass gerade zum Derby in Chemnitz reichlich Anhänger mitfahren und für Stimmung sorgen. Keine Sorgen machen brauchen sich Mannschaft und Trainerteam zum letzten Auswärtsspiel. Die Plätze in Bus und Hotel waren schnell ausgebucht, so dass einer zünftigen Abschlussparty im Allgäu nichts mehr im Wege steht. Welchen Platz es dann zu feiern gibt, dürfte auch erst an diesem Spieltag entschieden werden.


14.Feb.14 / Stephan Siegl

Im Plan oder was geht noch?

Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.