Hohen Sieg eingefahren
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 23. September 2018
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer
HC – Buxtehuder SV 37:21
Bad Langensalza. (22.Sep.18/ Stephanie Lapp/ Andreas Hofmann) In einem von Beginn an
sehr einseitigen Spiel besiegte der Thüringer HC in heimischer Halle
den Buxtehuder SV mit 37:21. Während Ann-Catrin Giegerich im THC-Tor
eine überzeugende Leistung bot, erzielten Iveta Luzumova (11/5) und
Annika Lott (6) die meisten Treffer für ihre Teams. Die Partie
begann rasend schnell. Auf den erfolglosen Tempogegenstoß des THC,
folgte der nächste des Buxtehuder SV. Diesen konnte Ann-Cathrin
Giegerich im Tor des Thüringer Handball Clubs abwehren. Den darauf
folgenden Strafwurf parierte sie ebenfalls. Die Hausherrinnen gingen
durch einen Doppelschlag von Iveta Luzumova mit 2:0 in Führung. Die
Abwehr des THC stand bis dahin wie ein Bollwerk. Und vorne nutzten
die Thüringerinnen ihre Chancen. Alicia Stolle traf in der neunten
Minute aus dem Rückraum zum 6:1. Wenn ein Angriff nicht sofort
gelang, wurde nachgesetzt. So auch beim 7:1 - Ina Großmann traf im
Nachwurf. Gästetrainer Dirk Leun reagierte und nahm seine erste
Auszeit. Der BSV fand einfach keine Mittel gegen die starke, sehr
bewegliche Abwehr der Thüringerinnen. Die THC-Frauen bestraften
jeden Fehler eiskalt und überrannten den Gegner förmlich. Nach 16
Minuten führte man 12:1. Mit dem hohen Vorsprung im Rücken gelang
einfach alles - Krisztina Triscsuk traf per Kempa nach Pass von Iveta
Luzumova zum 13:3. Herbert Müller wechselte bereits nach 20 Minuten
ordentlich durch. Das tat dem Spiel des Deutschen Meisters aber
keinen Abbruch. Torhüterin Ann-Cathrin Giegerich erwischte einen
Sahne-Tag. Mehrmals parierte sie sensationell 100-prozentige
Torchancen. BSV-Spielerin Maike Schirmer traf per Tempogegenstoß zum
6:17, nach einem der wenigen Fehlpässe im THC-Angriffsspiel. Herbert
Müller nahm seine erste Auszeit in der 26.Minute und stellte seine
Mädels für die letzten viereinhalb Minuten im ersten Durchgang ein.
In der Schlussminute der ersten Halbzeit parierte Ann-Cathrin
Giegerich ihren zweiten Strafwurf. Mit 19:8 ging es in die Kabinen.
Der Thüringer HC startete in Durchgang Zwei, wie in den ersten -
Iveta Luzumova traf doppelt. Diesmal baute sie es sogar zum Hattrick
aus. Nach 36 Minuten erzielte Meike Schmelzer vom Kreis das 24:9. Der
ersten Sieben des Deutschen Meisters konnte Buxtehude am heutigen Tag
einfach nichts entgegensetzen. In der 39.Minute musste THC-Spielerin
Emily Bölk ihre zweite Zeitstrafe verbüßen. In Unterzahl hämmerte
Alicia Stolle einen Freiwurf direkt unter die Latte zum 26:11. Es war
bereits ihr fünfter Treffer. Herbert Müller nahm in der 41.Minute
seine zweite Auszeit. Weitere taktische Mittel sollten getestet
werden. Im nächsten Angriff passte Iveta Luzumova von der
Mittelposition zu Rechtsaußen Alexandra Mazzucco, diese verwandelte
sicher. Der THC wählte nun das taktische Mittel der siebten
Feldspielerin. Kreisspielerin Josefine Huber holte einen Strafwurf
heraus. Auch diesen, ihren fünften, verwandelte Iveta Luzumova
sicher. Für die letzten zwölf Minuten bekam Kristy Zimmerman ihre
Chance im THC-Tor. Die Variante der siebten Feldspielerin klappte
heute gut. Die Thüringerinnen schafften damit Platz für die
Rückraumspielerinnen, die ihre Torchancen nutzten. Anne Hubinger
konnte sich dabei auszeichnen. In der Abwehr standen die THC-Frauen
jetzt nicht mehr so robust. Buxtehude konnte sich nun auch mehrere
Möglichkeiten erspielen. Der Thüringer HC gewann am Ende
hochverdient und unerwartet deutlich mit 37:21.
Halbzeit: 19:8.
Schiedsrichter: Christoph Immel,
Ronald Klein.
Zuschauer: 1002 (Salza-Halle).
Siebenmeter: THC 6/6, BSV 1/3.
Zeitstrafen: THC 2, BSV 2.
Thüringer HC: Krause,
Zimmerman, Giegerich – Lang 1, Mazzucco 2, Schmelzer 2, Triscsuk 2,
Stolle 5, Luzumova 11/5, Bölk 2/1, Großmann 3, Mitrovic, Hubinger
2, Jakubisova 5, Huber 2.
Buxtehude: Peveling, Rühter,
Gronemann – Pauschert, Nanfack, Fischer 3/1, Düvel 1, Haurum,
Dölle 2, Schirmer 5, Oldenburg 2, Lott 6, Kaiser 2, Prior, Staal.
thueringer-hc
22.Sep.18 / Stephanie Lapp / Andreas Hofmann