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Hochmotiviert ins Finale

Geschrieben von y4u am Freitag, 11. Mai 2012
HANDBALL

HANDBALL BUNDESLIGA: Buxtehuder SV – Thüringer HC
 
Erfurt. (10.Mai.12/ Bernd Hohnstein) Der Thüringer HC steht im Finale um die deutsche Meisterschaft und trifft, wie im Vorjahr, auf den Buxtehuder SV. Dass diese Begegnung spannend wird, ist nach dem Auftreten beider Mannschaften aus der Hauptrunde und ihren tollen Spielen bis zum Finale vorprogrammiert. Der Thüringer HC setzte sich gegen die HSG Blomberg im Viertelfinale und gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale durch. Jedes dieser Spiele kostete den Thüringer HC viel Kraft, schaffte aber auch Platz für die Motivation das Finale zu erreichen, um dort letztendlich den Titel zu verteidigen. Im Rückblick zeigt sich Trainer Herbert Müller zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Leverkusen. „Wir haben das Spiel souverän nach Hause geschaukelt und das gibt Hoffnung und Anlass zum positiven Denken für die Finalspiele.“ Buxtehude zeigte vor allem im Halbfinale gegen den HC Leipzig eine starke Leistung und sicherte sich nach der Niederlage in Leipzig (23:31) im Rückspiel mit 27:19 den Einzug ins Finale. „Es treffen verdienter Weise die Finalisten vom Vorjahr aufeinander. Die Play-offs haben das Resultat der Hauptrunde bestätigt, die beiden Erstplatzierten haben das Finale erreicht. Das was der BSV im Rückspiel gegen Leipzig gezeigt hat, ist nah an einer Sensation“, bewertet Herbert Müller die Leistung des Finalgegners. Dass der HCL, gerade auch nach dem guten Abschneiden in Viborg, den Finaleinzug verpasst, hat den THC-Coach schon überrascht und zeigt den Kampfeswillen der Norddeutschen. „Man hat mal wieder gesehen, wie traumhaft Sport sein kann.“ Keinen Hehl machte Müller aus der Tatsache, dass man sich im THC-Team einig war, dass der HCL dem Thüringer HC besser gelegen hätte. Dass Buxtehude schwer und auch unbequem zu spielen ist, zeigt vor allem das Ausscheiden des Thüringer HC im DHB-Pokal. Buxtehude besticht durch eine kompakt agierende Mannschaft, die keine richtigen Einzelstars zu haben scheint. Das Team als Ganzes, ist gefährlich und voller Kampfgeist. „Das Team war auch schon im letzten Jahr deren Stärke. Man kann nicht auf einzelne Spielerinnen aufpassen, weil immer wieder andere in den Vordergrund drängen und Spiele entscheiden können. Außerdem spielen sie noch schneller als in der letzten Saison“, hebt Herbert Müller die Stärken des BSV hervor und weist darauf hin, dass für beide Teams erst nach 120 Minuten die Entscheidung fällt. Am Willen und der Motivation seiner Damen lässt er keinen Zweifel. Das Abarbeiten der Nachfrage nach Karten für das Rückspiel in der Salza-Halle stellt schon jetzt für die Verantwortlichen eine große Herausforderung dar. Innerhalb von 15 Minuten war die Halle ausverkauft. „Wir hätten die Hallenplätze dreifach verkaufen können. Wir möchten uns entschuldigen, wenn wir nicht alle Kartenwünsche unserer Fans erfüllen können“, so Bundesliga-Obmann Maik Schenk. Der Verein bietet für alle Handballfreunde, die nicht mehr das Glück hatten eine Karte zu ergattern, auf dem Bad Langensalzaer Neumarkt ein kostenloses Public Viewing an. Die Mannschaft wird sich auch hier persönlich bei den Zuschauern bedanken.


10.Mai.12 / Bernd Hohnstein

Hochmotiviert ins Finale

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