Frühes Tor zum Aufstieg
Geschrieben von
y4u am
Montag, 30. Mai 2011
FUSSBALL REGIONALLIGA: FC Rot-Weiß U19 – SC Staaken 1:0
Erfurt. (29.Mai 11/ y4u) "Wir sind wieder da!" So stand es auf den obligatorischen T-Shirts und die U19-Junioren des FC Rot-Weiß feierten ausgiebig nach einjähriger Zwangspause die Rückkehr in die Bundesliga. Die Erfurter schlugen vor 250 Zuschauern im heimischen Gebreite den SC Staaken verdient mit 1:0, holten so den noch fehlenden Punkt, um selbst rechnerisch letzte Zweifel am Aufstieg zu beseitigen. „Heute zählt nur der Aufstieg. Darauf haben wir ein ganzes Jahr hingearbeitet. Sicher war es kein besonders schönes Spiel, Berlin hat es uns nicht einfach gemacht und Klewin hat uns bei den Gästekontern den knappen Sieg gerettet, aber wir haben es uns verdient“, freute sich ein durchnässter RWE-Coach Christian Preußer nach der Sektdusche durch seine Schützlinge. „Es ist riesig“, erklärte der wegen einer Sperre zum Zuschauen verdammte Patrick Göbel. „Ich habe gewusst, dass die Jungs das schon geregelt kriegen, aber es war schon ein komisches Gefühl nur zusehen zu können. Natürlich hätte ich viel lieber selbst gespielt.“ Die Gäste hatten sich sehr gut verkauft, waren nicht nur als Gratulanten zur Erfurter Aufstiegsfeier gereist, zeigten sich aber am Ende als faire Verlierer. „Glückwunsch an Erfurt zum Aufstieg, auch wenn wir heute gerne als Sieger vom Platz gegangen wären, haben die Erfurter gezeigt, warum sie ganz oben stehen“, gratulierte Gästetrainer Tarkan Gültekin. Die Erfurter erwischten einen Traumstart. In der 5. Minute zeigte Tommy Kind, dass nicht nur der zuschauende Patrick Göbel Freistöße schießen kann und versenkte aus 18 Metern den Ball zur frühen Führung in den Winkel. Danach entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel, mit wenigen Torszenen. Die Hauptstädter boten den Rot-Weißen bis zum Abpfiff Paroli und RWE-Keeper Philipp Klewin entschärfte einige Chancen der Gäste (11., 20., 60.). Auf der Gegenseite scheiterten Fabian Paradies (25., 41., 76) sowie Kevin Möhwald (55., 88.) an Gästekeeper Barwanietz oder verfehlten knapp das Berliner Tor. Am Ende reichte der frühe Treffer und die Rot-Weißen feierten mit dem Meisterpokal in den Händen den verdienten Aufstieg.
Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Kind (5.).
FC Rot-Weiß: Klewin – Morosow, Glock, Kind, Tyler, Baumgarten, Fisher (72. Nowak), Scheffel (90. Kuchmann), Moehwald, Paradies (84. Paunde), Odenwald (89. Kominov).
SC Staaken: Barwanietz – Reske, Hildebrand, Özbek (86. Aksakal), Krumnov, Riedel (61. Dampke), Matzner, Top, Danko, Guske (86. Seven), Tahirovic (46. Sinan).
29.Mai 11 / y4u