FinalFour-Ticket gelöst
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 13. Januar 2019
HANDBALL DHB-POKAL: Thüringer
HC – BVB Borussia Dortmund 24:19
Bad Langensalza. (13.Jan.19/ Steffi Lapp/ Andreas Hofmann) Der Thüringer HC siegt mit
24:19 gegen den BVB Dortmund. In der heimischen Salzahalle machten
die Thüringerinnen den Einzug ins Olymp Final4 um den DHB-Pokal
perfekt. Bereits qualifiziert sind die Mannschaften vom TuS Metzingen
und die SGBBM Bietigheim. Beste THC-Werferin war Emily Bölk mit
sieben Treffern. Für Dortmund waren Svenja Huber und Alina Grijseels
mit jeweils sechs Toren am erfolgreichsten. Der THC zeigte von der
ersten Minute, dass sie ins Olymp Final4 um den DHB-Pokal einziehen
wollten. Kerstin Wohlbold setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und
traf zum 1:0. Auf der Gegenseite parierte Ann-Cathrin Giegerich und
Lydia Jakubisova erhöhte auf 2:0. Dortmund konnte mithalten und
schaffte den Ausgleich zum 2:2. Die neu formierte Abwehr des THC mit
Nina Müller im Innenblock spielte eine aggressive Deckung. Der BVB
hatte seine Mühe sich Torchancen zu erarbeiten und die
Thüringerinnen legten weiter vor. Die Abwehr dr Gäste stabilisierte
sich zunehmend. In der 14. Minute traf Lydia Jakubisova erst im
Nachwurf zum 7:4, nachdem Nina Müller freistehend an Rinka Duijndam
im Tor der Gäste scheiterte. Emily Bölk zeigte heute eine starke
Leistung im Rückraum. Ihre Kracher saßen heute im gegnerischen Tor,
wie beim 9:5 (17.). Daraufhin nahm BVB-Trainer Gino Smits seine erste
Auszeit. Dortmund kämpfte um den Anschluss, doch vorerst hatte der
THC die besseren Antworten. Lydia Jakubisova erzielte heute Tore aus
jeder Position, von Rechtsaußen, als eingelaufene Kreisspielerin
oder im Eins-gegen-Eins aus dem Rückraum, wie beim 10:6 (20.). Fünf
Tore gingen bereits in der ersten Halbzeit auf ihr Konto. In der
27.Minute scheiterte Josefine Huber von der Strafwurflinie an Rinka
Duijndam. Auf der Gegenseite parierte Jana Krause ebenfalls einen
Strafwurf. Beim Thüringer HC schlichen sich Abschlussschwächen ein
und Emily Bölk vergab ihren zweiten Strafwurf. In die Kabinen ging
es mit 12:8. Die Gäste kamen besser aus der Pause. Svenja Huber
verkürzte per Strafwurf auf 10:13. Die Thüringerinnen taten sich
schwer im Angriffsspiel und auch die Dortmunderinnen konnten ihre
Chancen nicht nutzen. Auf beiden Seiten häuften sich die technischen
Fehler. Der deutsche Meister fing sich wieder und konnte auf 16:11
davonziehen. Ann-Cathrin Giegerich zeigte eine starke Leistung im
Gehäuse der Gastgeberinnen, so manche Großchance vereitelte sie auf
der Torlinie. Beim Stand von 18:13 nahm Trainer Herbert Müller sein
zweites Team Timeout (45.). Der BVB kämpfte sich von 11:18
auf 15:18 wieder heran. Lydia Jakubisova erlöste ihr Team von den
torlosen Minuten mit einem Treffer von Rechtsaußen. Die Gäste
blieben die dominierende Mannschaft. Das Spiel war wieder völlig
offen. Josefine Huber verwandelte zum 21:18 von der Strafwurflinie
(52.). Die Abwehr der Thüringerinnen stabilisierte sich wieder. Im
Angriff blieb das Wurfpech, Emily Bölk traf erneut nur den Pfosten.
Ann-Cathrin Giegerich parierte ihren ersten Strafwurf gegen Svenja
Huber. Auf der Uhr waren noch viereinhalb Minuten zu spielen. Im
nächsten Versuch machte es Emily Bölk besser und netzte zum 22:18
ein. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Gino Smits nahm seine
letzte Auszeit. Die Gäste konnten nicht mehr entscheidend reagieren.
In der Schlussphase parierte Ann-Cathrin Giegerich den zweiten
Strafwurf gegen Svenja Huber (59.). Der Thüringer HC zog mit einem
verdienten 24:19 Sieg ins Olymp Final4 um den DHB-Pokal 2019 ein.
Halbzeit: 12:8.
Schiedsrichter: Sebastian Grobe,
Adrian Kinzel.
Zuschauer: 906 (Salza-Halle).
Siebenmeter: THC 5/7, BVB 5/7.
Zeitstrafen: THC 2, BVB 2.
Thüringer HC: Krause,
Zimmerman, Giegerich – Sazdovska, Mazzucco, Schmelzer 2, Stolle,
Bölk 7/1, Großmann, Müller 1, Jakubisova 6, Wohlbold 2, Huber 5/4.
Dortmund: Duijndam, Woltering –
Holte, Grijseels 6/1, C. Müller, A. Müller 3, Stockschläder 2, van
Kreij 1, Huber 6/4, Fujita, Fege, Bleckmann 1.
thueringer-hc
13.Jan.19 / Steffi Lapp / Andreas Hofmann