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Favoritenrolle gerecht geworden

Geschrieben von y4u am Mittwoch, 28. Februar 2018
HANDBALL HANDBALL BUNDESLIGA: Neckarsulmer Sport-Union – Thüringer HC  27:39
 
Neckarsulm. (28.Feb.18/ Roman Knabe) Mit 39:27 besiegte der Thüringer HC die Neckarsulmer Sport-Union und wurde damit auch mit nur acht Feldspielerinnen seiner Favoritenrolle gerecht. Iveta Luzumova und Beate Scheffknecht waren mit je zehn Treffern die erfolgreichsten Werferinnen des Thüringer HC während Maike Daniels (9/4) erfolgreichste Neckarsulmerin wurde. Das Spiel des Thüringer HC startete holprig und so kam es, dass die Neckarsulmer Sportunion in der vierten Spielminute bereits mit 3:1 gegen den Favoriten aus Thüringen führte. Die Damen des Vizemeisters scheiterten immer wieder an der Neckarsulmer Torhüterin, das nutzten die Gastgeberinnen und bauten den Vorsprung weiter auf 5:2 aus. Ausreichend Grund für THC-Trainer Herbert Müller bereits in der sechsten Spielminute seine erste Auszeit zu nehmen. Doch diese schien nicht zu fruchten, die NSU blieb weiter in Führung. Nach einem von Iveta Luzumova verwandelten Siebenmeter lief es nun bei den THC-Damen besser und sie konnten im Anschluss durch ein erneutes Luzumova-Tor in der 12.Spielminute auf 7:8 aus Gästesicht verkürzen. Und auch in der Folge scheiterten die THC-Angreiferinnen immer wieder an Ann-Cathrin Giegerich im Tor von Neckarsulm. Erst in der 17.Minute konnte Josephine Huber mit dem 10:10 erstmals den Ausgleich erzielen konnte. Von nun an lief es im Angriff der Thüringerinnen besser und auch die Abwehr hatte sich stabilisiert. Dennoch schafften die Damen von Trainer Herbert Müller es nicht, sich weiter vom Gastgeber abzusetzen. Es folgte ein offener Schlagabtausch. In der 25.Minute gab es durch Meike Schmelzers 16:13 erstmals eine Drei-Tore-Führung für die Gäste, die die Thüringerinnen bis zum Pausenpfiff noch auf 20:15 erhöhen konnten. Der Liga-Tabellenführer kam gestärkt aus der Pause zurück und baute bis zur 36.Spielminute seinen Vorsprung auf sieben Tore aus. Das Spiel des THC lief jetzt nach dem Matchplan des Trainers und auch mit nur acht Feldspielerinnen im Einsatz ließen die Kräfte nicht nach. Dass der Vorsprung weiterhin erhalten blieb, lag nicht zuletzt auch an einer sehr guten Leistung von Jana Krause im Tor, die mehrere Siebenmeter parierte. In der 41. Minute, als es mit Iveta Luzumovas Treffer zum 27:17 zur erstmaligen Zehn-Tore-Führung kam, war die Partie längst entschieden. Zehn Minuten später hatte Beate Scheffknecht, die heute wieder sehr treffsicher agierte, die höchste Differenz der Partie erzielt (35:20/52.). Auch Patricia Batista da Silva traf nun gleich zwei Mal in Schwarze, damit hatten sich alle eingesetzten Spielerinnen auch in die Torschützenliste eingetragen. Am Ende zeigt das 39:27 Spielergebnis, dass auch heute die Kampfmoral und die athletische Fitness der Mannschaft ungebrochen ist. Mitten in einer englischen Woche, die am Sonntag mit dem schweren Champions League Spiel gegen Buducnost Podgorica fortgesetzt wird, ist das aller Ehren wert.
 
Halbzeit:
15:20.

Schiedsrichter: Julian Köppl, Denis Regner.
Zuschauer:
718 (Ballei-Sporthalle Neckarsulm).
Siebenmeter:
NSU 5/7, THC 1/3.
Zeitstrafen:
NSU keine, THC 2.
Thüringer HC:
Krause, Eckerle – Scheffknecht 10, Lang 1, Schmelzer 9, Luzumova 10/1, Mitrovic 4, Jakubisova 1, Wohlbold, Huber 2, Batista da Silva 2.
Neckarsulm:
Giegerich, Gorelova, Brausch – Kalmbach 1, Hoffmann 1, Breitinger, Gerber 1, Mack 3, Kaufmann, Daniels 9/4, Namat 2, Ineichen 1, Reimer 2, Moldrup 5/1, Hanak 2.

thueringer-hc


28.Feb.18 / Roman Knabe - Foto: Thüringer HC (Archiv)

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