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Erstes Alles-oder-nichts-Spiel

Geschrieben von y4u am Freitag, 07. Januar 2011
HANDBALL

HANDBALL DHB-POKAL DAMEN: Thüringer HC – TSV Bayer 04 Leverkusen
 
Foto: Thorsten FrankErfurt. (06.Jan.11/ Bernd Hohnstein) Am 8. Januar kann der Thüringer HC den Bundesliga-Alltag in weite Ferne rücken. In der dritten Runde des DHB-Pokals empfangen die THC-Damen den Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen in der Salza-Halle. Anwurf ist 18 Uhr. Durch die wegen der Schneelast gesperrten Hallen in Erfurt musste die Pressekonferenz verlegt werden. So traf sich THC-Trainer Herbert Müller bei den Erfurter Teigwaren mit den Medienvertretern. Glücklich zeigt sich Müller über den erfolgreichen Rückrundenauftakt: „Mit den 3:1 Punkten bin ich sehr zufrieden, zumal sich unsere Verfolger gegenseitig die Punkte wegnahmen und nur auf 2:2 Zähler gekommen sind.“ Buxtehude verlor in Frankfurt/Oder, konnte aber dann die Siegesserie der Werkselfen von neun Spielen durchbrechen und damit den Angriff von Bayer Leverkusen auf die Tabellenspitze bremsen. „Nach erfolgreichem Rückrundenstart haben wir jetzt das erste Alles-oder-nichts-Spiel und müssen uns dort beweisen um unserem Anspruch gerecht zu werden auch in Zukunft international zu bestehen“, sagt der Cheftrainer des Thüringer HC. Und gegen eben jene Leverkusenerinnen muss der THC sein Pokalspiel bestreiten. „Natürlich wollen wir gewinnen. Wir möchten zum FinalFour reisen und auch gern den Pokal mit nach Hause nehmen“, so Müller. „In meiner ersten Erstliga-Spielzeit in Nürnberg haben wir den Sprung nach Riesa geschafft und am Ende auch das Finale gewonnen.“ Diesmal findet die Pokalendrunde erstmals in Göppingen statt. „Pokal ist für mich ein wundervoller Wettbewerb. Das Spiel groß gegen klein ist sehr reizvoll. Man kann sich präsentieren und Werbung für den Handball betreiben. Dazu kommt immer das Kribbeln, wenn ein Großer ins Straucheln kommt.“ Das will der THC am Samstag nicht sein, obwohl es eigentlich keine Favoritenrolle gibt und eine völlig offene Partie ansteht. Die Leverkusenerinnen reisen ersatzgeschwächt an. Anna Loerper zog sich in Buxtehude einen Muskelfaserriss zu. Die Nationalspielerin fällt somit aus. „Der Ausfall wiegt natürlich schwer und das werden wir nur als Team kompensieren können“, kommentierte Renate Wolf die Hiobsbotschaft. „Wir haben zum Glück vor der Saison mit Anne Jochin eine starke Spielmacherin geholt. Bei unserem Punktspielsieg in Thüringen haben wir gezeigt, dass es uns gelingt Leistungsträger zu kompensieren, bei dieser Begegnung mussten wir damals gleich drei Spielerinnen verletzungsbedingt ersetzen.“ Damals fehlte besonders mit Denisa Glankovicova eine wichtige Rückraumspielerin. Aber bekanntlich konnte Bayer dies kompensieren und fuhr in der Salza-Halle einen verdienten Sieg ein. „Wir müssen gegen Steffi Egger in der Deckung besser arbeiten als im Punktspiel, müssen sie doppeln und die Bodenpässe an den Kreis verhindern. Auch die momentan in überragender Form spielende Laura Steinbach muss früh attackiert werden. Im Angriff müssen wir konsequent gegen Clara Woltering werfen, dürfen nicht ausrechenbar sein und brauchen eine große Streuung bei der Torverteilung. Alle Spielerinnen müssen Torgefahr ausstrahlen“, so der THC-Trainer. „Wir wollen Wiedergutmachung für die bisher einzige Pflichtspielniederlage. Zu den Nebengeräuschen von damals äußere ich mich nicht mehr. Wir schauen auf uns und wollen eine sportliche Entscheidung suchen.“ Für diese sportliche Entscheidung muss der Coach voraussichtlich auf Nora Reiche und Petra Popluharova verzichten: "Petra muss Antibiotika nehmen. Auch bei Nora sind grippale Symptome das Problem.“ Aber der breite Kader wird dies sicherlich ausgleichen können, um nach dem tollen Erlebnis vom Mittwoch ein weiteres Erfolgserlebnis zu feiern: „Wir waren von der DKB zum Biathlon nach Oberhof eingeladen. Dies war eine hervorragende Team-Building-Maßnahme. Es war ein tolles Erlebnis für alle! Vielen Dank an unseren Partner, die DKB für die Einladung.“ Der DHB hat zu dieser Partie eines der erfahrensten und renomiertesten Schiedsrichter-Gespanne nominiert. Mit Holger Fleisch und Jürgen Rieber wird die Partie von einem etablierten EHF-Gespann geleitet. Die beiden Sportfreunde sind erstmals in der Salza-Halle zu Gast. Als Spielaufsicht fungiert der Schiedsrichterwart des DHB, Peter Rauchfuss aus Chemnitz. „Ich mag Peter sehr, weil er ein ehrlicher, geradliniger und integerer Mann ist auf den man sich verlassen kann“, so Müller. Getickert wird wieder wie gewohnt. Ab 17.30 Uhr gibt es brandheiße News aus der Salza-Halle.


06.Jan.11 / Bernd Hohnstein

Erstes Alles-oder-nichts-Spiel

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