Erster Titelgewinn
Geschrieben von
y4u am
Montag, 03. September 2018
HANDBALL DHB-SUPERCUP: Thüringer
HC – VfL Oldenburg 35:23
Nordhausen. (02.Sep.18/ Martin Holzheier) Der Thüringer Handballclub erkämpfte
mit einem 35:23 über den VFL Oldenburg zum dritten Mal den
HBF-Supercup. Nach den Erfolgen 2015 und 2016 konnten die THC-Damen
vor 1200 jubelnden Zuschauern in diesem Jahr die Trophäe aus den
Händen des neuen HBF-Vorsitzenden Andreas Thiel in Empfang nehmen.
Beide Mannschaften traten nahezu in Bestbesetzung an. Auf Seiten des
Thüringer Handballclubs fehlten die Verletzten Jana Krause und Beate
Scheffknecht. Den ersten Treffer der Partie erzielte Lydia
Jakubisova, jedoch fanden die Gäste gleich die passende Antwort
durch Jenny Behrend. Bis zur fünften Minute zog der THC dank
sehenswerter Treffer von Iveta Luzumova und Alicia Stolle auf 4:1
davon und im Tor glänzte Ann-Cathrin Giegerich mit einigen starken
Paraden. Die Gäste aus Oldenburg kämpften sich bis zur zehnten
Minute aber wieder auf 6:4 heran, dank einer sicheren
Strafwurf-Schützin Angie Geschke. Bis zu 15.Minute (9:6) blieb es
bei den drei Toren Vorsprung der Gastgeberinnen, bei doppelter
Unterzahl der Oldenburger Mannschaft betrug der Vorsprung dann
erstmals vier Treffer. In der 18.Minute (11:6) nahm Trainer Herbert
Müller seine erste Auszeit, um durch zu wechseln und Spielerinnen
eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Ann-Cathrin Giegerich
zeichnete sich in der 20.Minute aus und parierte einen Strafwurf der
ansonsten sicheren Schützin Angie Geschke. Thüringer Handballclubs
Neuzugang Krisztina Triscsuk erzielte in der 25.Minute (14:9) ihren
ersten Treffer und zeigte in ihren Aktionen sowohl im Angriff als
auch in der Abwehr sehr viel Routine und Übersicht. In die
Halbzeitpause ging es dann mit einem Fünf-Tore-Vorsprung (16:11).
Die zweite Hälfte begann mit einer doppelten Unterzahl für den
Thüringer Handballclub, jedoch konnten die Gäste aus dem Norden
daraus keinen Vorteil erzielen. Nach einem perfekten Anspiel von
Alicia Stolle erzielte Meike Schmelzer in der 35.Minute das 19. Tor
für den Gastgeber(19:12). Zwei weitere Treffer von Alicia Stolle zum
22:13 zwangen den Gästetrainer Niels Bötel zu einer Auszeit (38.),
da die Abwehr seiner Mannschaft wackelte. In der 42.Minute (25:15)
erzielte Iveta Luzumova ihren siebten und achten Treffer der Partie.
Beide Tore fielen nach Ballverlusten im versuchten Spiel 7gegen6 der
Oldenburgerinnen und landeten vor der VfL-Torhüterin im leeren Tor
der Gäste. Der erste Zehn-Tore-Vorsprung im Spiel war erreicht.
Hinter einer sicheren THC-Abwehr glänzte auch Ann-Cathrin Giegerich
mit bis dahin zehn starken Paraden. Die letzte Viertelstunde stand
nun Kristy Zimmermann im Tor, die nahtlos an die Leistungen ihrer
Torpartnerin anknüpfte, nach fünfzig Minuten (29:10) war der Gewinn
des Supercups zum Greifen nahe. Das Spiel verlor nun etwas an Fahrt,
beide Mannschaften mussten dem bis dahin hohen Tempo-Handball Tribut
zollen. Auch der zweite Neuzugang des THC Jovana Sazdovska trug sich
noch in die Torschützen-Liste ein. Nach 60.Minuten konnte der
Thüringer Handballclub zum dritten Mal den Supercup nach einem nie
gefährdeten Sieg, den auch 1200 Zuschauer gebührend feierten, in
die Höhe strecken. Beste Werferin des Thüringer HC Seite war wieder
einmal Iveta Luzumova mit elf Treffern, auf Seiten der
Oldenburgerinnen war Myrthe Schoenaker mit sechs Treffern die
erfolgreichste Werferin.
Halbzeit: 16:11.
Schiedsrichter: Maike Merz,
Tanja Schilha.
Zuschauer: 1200
(Wiedigsburghalle).
Siebenmeter: THC 6/9, VfL 3/5.
Zeitstrafen: THC 2, VfL 2.
Thüringer HC: Zimmerman,
Giegerich – Lang, Sazdovska 1, Mazzucco, Schmelzer 2, Triscsuk 5,
Stolle 6, Luzumova 11/6, Bölk 3, Großmann 1, Mitrovic 1, Hubinger
2, Jakubisova 1, Huber 2.
thueringer-hc
02.Sep.18 / Martin Holzheier