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Erfurt am Ende effektiver

Geschrieben von y4u am Montag, 14. April 2014
FUSSBALL

FUSSBALL BUNDESLIGA: FC Rot-Weiß U19 – VfB Lübeck  3:1
 
Erfurt. (13.Apr.14/ y4u) Die Freude über den wichtigen Dreier im Abstiegskampf der Bundesliga Nordost hielt sich bei den U19-Junioren des FC Rot-Weiß Erfurt in Grenzen. Zu gut wussten die Erfurter, dass sie nur mit einer gehörigen Portion Glück den Platz als Sieger verließen. Sie schlugen vor rund 100 Zuschauern im Cyriaksgebreite das Schlusslicht aus Lübeck 3:1 und hielten so den Abstand von drei Zählern auf den Hamburger SV, der mit Rang zwölf den ersten Abstiegsplatz belegt. „In der ersten Hälfte müssen wir uns bei den Gästen bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann besser, war die Leistung in Ordnung. Wenn man auf die anderen Ergebnisse des Spieltages schaut, sieht man, wie wichtig der Sieg für uns ist“, atmete RWE-Coach Norman Loose durch, ergänzte aber auch. „Es bleibt spannend, die Entscheidung über den Abstieg fällt wohl erst am letzten Spieltag.“ Die Hausherren waren vor der Pause nur körperlich anwesend, hatten erhebliche Abstimmungsprobleme im Defensivverhalten, offenbarten einige Lücken. Doch die Hanseaten nutzten ihre Überlegenheit und einige gute Chancen nicht, mehr als zwei Postentreffer sprangen nicht heraus. Beim Pausentee fand Erfurts Trainer wohl die richtigen Worte, die Leistung seiner Schützlinge besserte sich. Der wessentliche Unterschied zwischen den Teams, Erfurt war effektiver in der Chancenverwertung. In der 64. Minute schlugen die Hausherren das erste Mal zu. Robert Lischke zirkelte einen Freistoß von der Außenposition ins lange Eck. Lübeck verstärkte seine Bemühungen um den Ausgleich und wurde von den Rot-Weißen zweimal lehrbuchreif ausgekontert. Erst spielte der eingewechselte Maurice Bartnick mit perfektem Seitenwechwechsel Sepehr Nikroo (80.) frei und hatte selbst fünf Minuten später nach Rückpass vom Marco Pusch beim 3:0 keine Mühe. Der Kopfballtreffer von Kubilay Büyükdemir in der Nachspielzeit kam für die Gäste zu spät, bedeutete nur Ergebniskosmetik. „Das Tor darf trotzdem nicht fallen“, ärgerte sich Norman Loose. Nach Ostern müssen die Erfurter zum nächsten Kellerduell beim direkten Verfolger in Hamburg antreten.
 
Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen).
Zuschauer: 101 (Cyriaksgebreite).
Tore: 1:0 Lischke (64.), 2:0 Nikroo (80.), 3:0 Bartnick (85.), 3:1 Büyükdemir (90).
FC Rot-Weiß: Yaman – Heiland, Ilgner (46. Khvasta), Stelzer, Birke, Löschner (83. Winge), Lischke, Nikroo, Breustedt (76. Bartnick), Pusch (84. Kumm), Bergmann.
VfB Lübeck: Magel – Radina (62. Thees), Reichenberg, Thiel, Worreschck, Rüdiger, Dümmel, Dagli, Guersoy, Cemal Sezer, Parduhn (70. Büyükdemir).


13.Apr.14 / y4u

Erfurt am Ende effektiver

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