Endspurt in der Meisterschaft
Geschrieben von
y4u am
Mittwoch, 30. April 2014
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer
HC
Erfurt. (30.Apr.14/ Bernd
Hohnstein) Am kommenden Sonntag um 15 Uhr ist in der heimischen
Salzahalle der Buxtehuder SV zu Gast und die Halle wird aus allen
Nähten platzen. Mit einem Sieg würde die Mannschaft von Trainer
Herbert Müller die Deutsche Meisterschaft praktisch perfekt machen
und das, obwohl noch vier Partien in der Meisterrunde ausstehen. Der
Gegner hat sein erstes Ziel, Erreichen des Pokal-Final4, bereits
geschafft, nun steht für die Norddeutschen der Platz drei als
Kampfziel der Meisterschaft auf dem Spiel. Um diesen kämpfen
ebenfalls Bayer Leverkusen und das Überraschungsteam der Saison, der
TuS Metzingen. Wie man gegen den Buxtehuder SV den Meistertitel
perfekt macht, wissen die meisten THC-Mädels wohl noch ganz genau.
In den Finalspielen des FinalFour standen sich beide Teams bereits
2011 und 2012 gegenüber. Jana Krause (damals im Tor des BSV) gab bei
der heutigen Pressekonferenz zu, dass sie heute noch manchmal davon
träumt, wie Torhüterin Maike März wenige Sekunden vor Spielende
den entscheidenden Ball von Josephine Techert gehalten hatte. Daran
werden sich wohl auch noch die meisten THC Fans mit großer Freude
erinnern. Der Thüringer HC möchte vor heimischem Publikum den
„wichtigsten Titel“ perfekt machen, war man doch am Wochenende
beim Final Four in Leipzig nur Zuschauer. Dort gewann der HC Leipzig
hochverdient den DHB-Pokal, wozu wir an dieser Stelle noch einmal
herzlich gratulieren wollen. Buxtehude wird am Sonntag ein ganz
anderes Gesicht zeigen als in der letzten Woche, wusste Jana Krause
aus sicherer Quelle zu berichten. Fehlen werden beim Gegner Josephine
Techert (Dritter Kreuzbandriss) und Ulrika Ågren mit einer
Schulterverletzung. Beide zogen sich die Verletzungen beim Halbfinale
des FinalFours zu. Bei den Gastgeberinnen fehlen weiterhin Sonja Frey
und Anja Althaus, beide werden wahrscheinlich bis zum Saisonende
ausfallen. Die Langzeitverletzten Kerstin Wohlbold und Lydia
Jakubisova zeigen eine großartige Entwicklung in der Reha und
Trainer Herbert Müller sprach voller Lobes von seinen beiden
Spielerinnen. Franziska Mietzner wird nach überstandenem
Nasenbeinbruch wieder auflaufen können. Herbert Müller gab dazu ein
klares, wenn auch sehr allgemeines Statement: „Sollten wir am
Sonntag gewinnen, ist meinen Spielerinnen alles erlaubt.“ Vor
diesem Punkt liegen vor dem Team und den Fans in der Salzahalle noch
60 schwere Handballminuten, es ist ein Kampf gegen die aktuell
drittbeste Mannschaft Deutschlands. Das Spiel ist restlos
ausverkauft. Bitte nicht ohne Ticktes anreisen.
30.Apr.14 / Bernd
Hohnstein
Endspurt in der Meisterschaft
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