Einfach den Sonntag genießen
Geschrieben von
y4u am
Donnerstag, 26. Januar 2017
HANDBALL CHAMPIONS LEAGUE: Thüringer
HC
Erfurt.
(26.Jan.17/ Roman Knabe) Am Sonntag um 14 Uhr endet in der Nordhäuser
Wiedigsburghalle die Champions League Winterpause. Im ersten
Hauptrundenspiel ist der amtierende russische Meister Astrachan zu
Gast. Trainer und Mannschaft werden alles für einen Auftaktsieg vor
eigenem Publikum tun und hoffen auf Unterstützung einer vollen
Halle. Es sind noch ausreichend Tickets in allen Kategorien
erhältlich. Nach den Restspielen des 12 Bundesliga-Spieltages am
Dienstag und Mittwoch ist nur noch der THC unmittelbarer Verfolger
des verlustpunktfreien Ligaspitzenreiters SG BBM Bietigheim. Die
Tussies aus Metzingen, die sensationell beim personell gebeutelten HC
Leipzig unterlagen, folgen mit zwei Punkten Abstand. Alle anderen
Teams sind bereits einen Spieltag vor Saisonhalbzeit aus dem
Meisterschaftsrennen. Jetzt stehen aber erst einmal zwei Champions
League Spiele an, zum Start der Hauptrunde in Nordhausen, ein
Heimspiel gegen den Meister von Russland, nächste Woche ein
Auswärtsspiel bei FTC Hungaria Budapest. Helfried Müller, der den
verhinderten Cheftrainer Herbert Müller vertrat: „Das Spiel am
Sonntag ist wahrlich ein Sonntag für uns, so sehr freuen wir uns auf
diese Hauptrunde mit ganz interessanten Gegnern. Den Anfang macht der
russische Meister, und ich sage mal (selbstbewusst schmunzelnd) –
wir wollen das Spiel gewinnen. Dabei wissen wir schon, was auf uns
zukommt, wenn ich nur an die absolute Topspielerin bei Astrachan,
Ludmilla Postnova, eine der weltbesten Halblinken (dreifache
Weltmeisterin, Olympia-Silbermedaille in Tokio - Anm.d.Red.) denke.
Vielleicht ist Astrachan der schwächste Gegner in unserer Gruppe,
gleich 12 Stammspielerinnen, darunter alle Olympiasiegerinnen haben
den Verein nach der Meisterschaftssaison verlassen, aber da spielen
dennoch perfekt ausgebildete tolle Handballerinnen, noch jung aber
spielstark. Wir freuen uns ungemein auf das Heimspiel in Nordhausen
mit unseren vielen Fans im Rücken und wollen und werden alles dafür
geben, um mit einem Sieg in diese Champions League Hauptrunde zu
starten. Das wäre ein Superauftakt, um dann gelöst und
erwartungsvoll nach Budapest zu fahren. Die anderen Mannschaften WHV
Vardar Skopje und FTC Hungaria Budapest sind ungleich stärker.
Vardar ist sogar ein Kandidat für den Gewinn der Champions League.“
Einige Spielerinnen waren grippekrank und konnten gar nicht, wie
Kerstin Wohlbold oder nur eingeschränkt trainieren, wie Beate
Scheffknecht oder Anouk van de Wiel. Meike Schmelzer hat mit
Gesichtsmaske trainiert, um ihr gebrochenes Nasenbein zu schützen,
sie wird aber spielen, ebenso wie Kerstin und Beate. „Das ist nun
mal so im Sport, da vorn am Kreis wird es eng, da musst Du immer
damit rechnen, dass auch mal ein Schlag ins Gesicht geht. Klar tut
das verdammt weh, wenn die Nase eh schon kaputt ist, aber da bin ich
nicht zimperlich, da muss ich durch. Ich freue mich auf das Spiel.
Ich will dabei sein und wir wollen gewinnen, vielleicht dürfen wir
ja am Dienstag dann Fußball spielen.“ Seit Jahren gibt es diese
Tradition: Nach einem Sieg wird beim Aufwärmen Fußball gespielt und
einige sind ganz verrückt auf diese "Sonderbelohnung",
ganz besonders Meike und Jana Krause.
http://www.thueringer-hc.de/de/
26.Jan.17 / Roman Knabe - Foto: Thüringer HC
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