Doppeltest
Geschrieben von
y4u am
Sonntag, 05. August 2018
HANDBALL
BUNDESLIGA: Thüringer
HC
Großengottern/Hermsdorf. (05.Aug.18/ Bernd Hohenstein) Zweimal trafen in der laufenden
Saisonvorbereitung der tschechische und der deutsche Meister
aufeinander und beide Spiele konnte der Thüringer HC für sich
entscheiden. Am Samstag gewann der siebenfache deutsche Meister mit
38:20 in Großengottern. Das zweite Spiel fand weniger als 24 Stunden
später in Hermsdorf statt und die Thüringerinnen konnten sich mit
38:26 durchsetzen. Das Erste von zwei Vorbereitungsspielen des
Thüringer HC gegen DHK Banik Most, haben die Gastgeberinnen mit
38:20 für sich entscheiden können. Fast schon traditionell bestritt
der Thüringer Handball Club sein erstes Vorbereitungsspiel auf die
neue Spielzeit in der Sporthalle des Gymnasiums Großengottern. Bei
Temperaturen von weit über 30 Grad war die Halle mit 300 Zuschauern
ausverkauft. Meike Schmelzer war mit zehn Toren erfolgreichste
Werferin aufseiten des deutschen Meisters. Die Fans waren gespannt,
wie sich die zahlreichen Neuzugänge im ersten öffentlichen Auftritt
präsentieren. Bereits nach fünf Minuten führte der THC mit 5:1, da
sich die Spielerinnen vorne treffsicher zeigten und Kristy Zimmermann
mit sehenswerten Paraden glänzte und ihr Tor zunagelte. In der
15.Spielminute, beim Stand von 10:3, hatten sich alle
Feldspielerinnen aus der Startaufstellung in die Torschützenliste
eingetragen und Trainer Herbert Müller begann mit den ersten
Auswechslungen. Nach zwanzig Minuten war die erste 10 Tore Führung
erreicht (13:3). Beim Stand von 15:4 (26.) musste Josefine Huber mit
der ersten Zeitstrafe des Spiels vom Feld. Herbert Müller nahm seine
erste Auszeit und forderte mehr Aufmerksamkeit in der Abwehr während
der letzten Minuten der ersten Spielhälfte. Nach sehenswerten
dreißig Minuten ging es mit 18:7 in die Kabine. Besonders gefallen
konnte die Torhüterleistung von Kristy Zimmermann und das gute
Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis. Zu Beginn der zweiten
Halbzeit hütete Ann-Cathrin Giegerich das THC-Tor und knüpfte
nahtlos an die Torhüterleistungen der ersten Halbzeit an. Nach 40
Minuten führte der Thüringer HC deutlich mit 28:9. In dieser
Spielphase lief die Angriffsmaschine der Thüringerinnen, mit vielen
sehenswerten Tempogegenstößen, auf Hochtouren. Die Gäste kamen nun
besser ins Spiel und zwangen Herbert Müller in der 45.Minute
(32:12) die nächste Auszeit zu nehmen. Besonders aus dem Rückraum
kamen die Gäste zum Abschluss und die THC-Abwehr musste geordnet
werden. In den letzten zehn Minuten stand die Abwehr wieder sicher
und es gab besonders über die Außen noch einige gute Szenen. Nach sechzig Minuten endete die Hitzeschlacht deutlich mit 38:20 für den
Thüringer HC. Bei deutlich kühleren Temperaturen trennten sich beim
zweiten Testspiel die Damen des Thüringer HC und des tschechischen
Meisters vom DHK Banik Most mit 38:26. Mit zehn Treffern erzielte für
den Thüringer HC Iveta Luzomova die meisten Tore. Dominika Zachova
netzte für die Gäste sechsmal ein. In den ersten Minuten zeigte
sich die Abwehr des Deutschen Meisters hellwach. Die Gäste
verwandelten in der dritten Spielminute ihren ersten Strafwurf und
kassierten im Gegenzug einen Rückraumtreffer von der in die
Startaufstellung gerückten Beate Scheffknecht. Beide Mannschaften
starteten nervös und ließen immer wieder Torchancen liegen. Nach
sieben gespielten Minuten stand es 4:3 für den Thüringer HC. Beim
Spielstand von 12:7 (12.) nahm Herbert Müller seine erste Auszeit um
seine Damen zu ordnen. Bis zur 15.Spielminute herrschte ein offener
Schlagabtausch mit Fehlern beider Mannschaften im Angriff und in der
Abwehr. Peter Sabodka nahm daraufhin seine erste Auszeit und bat
seine Damen zum Gespräch. Dominika Zachova traf nach langem Pass von
Dominika Müllnerova zum 12:8. Die Spielerinnen des Deutschen
Meisters schafften es bislang nicht sich deutlicher abzusetzen und
mussten immer wieder Tore durch unachtsame Abwehr hinnehmen.
Ann-Catrin Giegerich hielt in der 28.Minute einen Strafwurf, im
Gegenzug verwandelte Maike Schmelzer zum 18:12. Nach einen direkt
verwandelten Freiwurftreffer gingen beide Teams beim Halbzeitstand
von 19:14 in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff setzte sich das nervöse
Spiel beider Mannschaften fort. Herbert Müller spielte in dieser
Phase mit dem siebten Feldspieler und nahm die inzwischen
eingewechselte Kristy Zimmerman dafür heraus. Josefine Huber erhöhte
mit ihrem Treffer vom Kreis zum Sechs-Torevorsprung zum 23:16. Iveta
Luzomova verwandelte darauf ihren vierten Strafwurf und erhöhte zum
25:17. Langsam stabilisierte sich die Abwehr des Gastgebers und sie
gewannen ein ums andere Mal den Spielball. In der 43.Spielminute
gelang Beate Scheffknecht erstmals ein zehn Tore Vorsprung. In der
45.Spielminute verloren die tschechischen Gäste zusehends an
Durchschlagskraft und scheiterten mehrfach an der Abwehr der
Gastgeber. Selber mussten sie wieder und wieder Treffer des Deutschen
Meisters hinnehmen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff führte der THC
deutlich 34:19. In den letzten Spielminuten zeigten sich bei beiden
Mannschaften nachlassende Kräfte und Konzentrationsschwächen. Der
Vorsprung von zwischenzeitlich vierzehn Toren schrumpfte auf elf. Wie
zum Ende der ersten Spielhälfte bekamen die Gäste mit dem
Schlusspfiff einen Freiwurf zugesprochen, dieses Mal ohne Folgen und
so trennten sich beide Mannschaften 38:26.
thueringer-hc
05.Aug.18 / Bernd Hohenstein
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