Das Warten hat ein Ende
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 03. September 2021
HANDBALL BUNDESLIGA: Thüringer HC
Erfurt. (02.Sep.21/ Bernd Hohnstein) Die Saisonvorbereitung ist abgeschlossen
und der Fokus der letzten Trainingseinheiten des Thüringer HC liegt
auf dem ersten Bundesligaspiel der Saison gegen die Flames
der HSG Bensheim/Auerbach. Durch das bestätigte Hygienekonzept kann
der Saisonstart vor bis zu 1200 Zuschauern in der Salza Halle
steigen. Endlich wieder vor Zuschauern spielen zu können, das war
einer der größten Wünsche der Mannschaft und natürlich auch der
Fans. Die nächsten zwei Monate sind gespickt mit Highlights. Neben
der Bundesliga muss sich der Thüringer HC Anfang Oktober in der
zweiten Runde um den DHB-Pokal mit dem SV Halle-Neustadt messen. Am
17.Oktober beginnt das Abenteuer auf internationalem Parkett mit dem
Heimspiel in der EHF European League gegen Molde Elite (NOR).
Zunächst startet erst einmal die Handball Bundesliga der Frauen mit
einem Heimspiel. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der Thüringer HC die
HSG Bensheim/Auerbach. Die Flames gehören zu den Überfliegern der
letzten Saison, wie die HSG Blomberg-Lippe oder die Sport-Union
Neckarsulm. Zu Beginn des Jahres musste sich der THC erstmals
gegen die Flames geschlagen geben. Mit 32:28 holten die Südhessinnen
beide Punkte in der Salza Halle. Im Rückspiel Anfang Mai dieses
Jahres revanchierte sich das THC-Team und gewann das Auswärtsspiel
in Bensheim 31:23. Auch am Samstag gibt es kein anderes Ziel, als
dass die zwei Punkte in der Halle bleiben. „Es zählt nur ein Sieg,
wie spielt keine Rolle. Im ersten Spiel der Saison geht es um keinen
Schönheitspreis“, so der Trainer. Das wird in den nächsten sechs
Wochen ein hammerharter Saisonauftakt für den THC, so schwer, wie
seit Langem nicht. Es folgen auf die Flames Bayer 04 Leverkusen, TuS
Metzingen, HSG Blomberg-Lippe und die SG BBM Bietigheim. Dazwischen
liegt noch die DHB-Pokalpartie in Halle. Der Umbruch bei den Flames
ist nicht ganz so extrem. Trainerin Heike Ahlgrimm, die von Herbert
Müller sehr geschätzt wird, musste vier Spielerinnen in ihr System
neu einbauen. Mit Ines Ivancok steht eine österreichische
Nationalspielerin in der Startformation. Mit Myrthe Schoenaker
verpflichtete die HSG eine erfahrene Spielerin, die in Abwehr und
Angriff vielseitig einsetzbar ist und die HSG etwas unausrechenbarer
macht. Gespickt ist das Team zudem mit jungen Talenten wie Sarah
Dekker oder Lisa Friedberger. Spielerinnen, die in den
Juniorinnennationalmannschaften Erfahrungen sammeln konnten. „Unsere
Mannschaft hat sehr hart gearbeitet. Wir haben alle Spielerinnen gut
integriert, sodass wir für Samstag bereit sind. Wir wollen die Salza
Halle wieder zur Festung machen“, freut sich der THC-Coach auf
Samstag. Ines Khouildi, Emma Ekenman-Fernis, Arwen Gorb, Kim Braun
und Johanna Reichert fehlen zum Saisonauftakt. Yuki Tanabe hat die
ersten Trainingseinheiten absolviert und wird am Samstag mit
auflaufen können. Kim Braun geht nach der Behandlung ihrer
Knöchelverletzung den nächsten Schritt und beginnt mit der Reha.
Emma Ekenman-Fernis fehlt wegen einer Knieverletzung und ist zur
Behandlung in Schweden. Johanna Reichert fällt wegen eines
Bandscheibenvorfalls aus. Ines Khouildi ist nach ihrem Kreuzbandriss
noch nicht wieder fit und braucht noch etwa einen Monat.
thueringer-hc
02.Sep.21 / Bernd Hohnstein
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