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Bis zur Pause auf Augenhöhe

Geschrieben von y4u am Freitag, 17. November 2017
HANDBALL HANDBALL CHAMPIONS LEAGUE: Vardar Skopje – Thüringer HC  29:21
 
Skopje. (17.Nov.17/ Roman Knabe) Im letzten CL Gruppenspiel unterlag der Thüringer HC erwartungsgemäß beim ungeschlagenen Gruppenersten Vardar Skopje mit 21:29. Das THC-Team war mit sieben Feldspielerinnen, ohne die erkrankte Kapitänin Kerstin Wohlbold, angereist und konnte bis zur Halbzeit sehr gut mithalten. Vor allem beide Torhüterinnen zeigten überdurchschnittliche Leistungen, die meisten THC-Treffer erzielte wieder Iveta Luzumova (6). Zum Auftakt zeigten die Gastgeberinnen mit einem lehrbuchmäßigen Freispielen des Rechtsaußens gleich eine ihrer stärksten Waffen. Doch das beeindruckte die Gäste nicht. Nach dem Ausgleich hatte Alexandra Mazzucco nach Traumpass von Dinah Eckerle die Chance zur ersten THC Führung, doch ihr harter Aufsetzer sprang über die Torlatte. In der gut gefüllten Vardar Arena sorgten die heißblütigen Zuschauer für Stimmung, auch Buh-Rufe gegen die Gäste waren lautstark zu hören. Das letzte Aufgebot der Gäste blieb davon unbeeindruckt und vor allem Dinah Eckerle hielt ihren Kasten rein, entschärfte einen Hundertprozenter von Radicevicz und musste nur hinter sich greifen, wenn der Block seine Ecke nicht sichern konnte. Das nutzte vor allen Penezic zu wichtigen Treffern. Die THC-Abwehr arbeitete sehr aufmerksam und stellte die Vardar-Stars meist rechtzeitig. Auch ein toller Kempa-Treffer von Radicevic-Czivic ließ den Favoriten nicht enteilen. Nach zwanzig Minuten gab es kurzzeitig eine 10:6 Vardar-Führung, doch der THC blieb stark und als Herbert Müller ab der 27.Minute mit dem "Empty Goal" zu spielen begann, holten die Thüringerinnen Tor für Tor auf. Unnachahmlich der Wackler von Iveta Luzumova und kurz darauf der Hüftwurftreffer von Lydia Jakubisova. Mit dem verdienten 12:12 gibg es in die Pause. Wie zu erwarten war, kam Vardar mit mehr Angriffsdruck aus der Kabine und konnte bis zur 38.Minute auf 20:14 davonziehen. Meike Schmelzer verkürzte auf 15:20, doch während sich Dragana Cvivicz immer häufiger am Kreis durchsetzen konnte, was meist mit Strafwurf geahndet wurde, versuchte man es im THC-Angriff mehr und mehr mit der Brechstange. Jana Krause, in der zweiten Hälfte im Tor der Gäste, hielt einen Strafwurf und auch noch den sofortigen Nachwurf mit Bravour. Nach 45 lagen die THC-Frauen mit 15:22 zurück und ein gehaltener Ball von Suslina brachte durch Polina Kuznetsova den Treffer ins leere THC-Tor. 23:15, die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden, aber das Müller-Team gab sich nicht auf. Die Treffer siebzehn, achtzehn und neunzehn durch Mazzucco, Jakubisova und Schmelzer (toller Kempapass von Luzumova) halfen vorerst den drohenden Zehn-Tore-Rückstand zu vermeiden. Doch eine Minute vor dem Schlusspfiff war es durch einen Kraftakt der französischen Nationalspielerin Alexandra Lacrabere doch passiert. Es spricht für die hohe Moral der Thüringerinnen, dass mit aller Konzentration durch zwei Treffer von Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova das Ergebnis noch ein wenig angenehmer gestaltet wurde.
 
Halbzeit:
12:12.

Schiedsrichter: Georgios Panayides, Marios Andreou (CYP).
Zuschauer:
5000 (Sport Center Jane Sandanski).
Siebenmeter:
Skopje 2/4, THC 2/2.
Zeitstrafen:
Skopje 2, THC 2.
Thüringer HC:
Krause, Eckerle – Scheffknecht 4, Mazzucco 4, Schmelzer 4, Niederwieser 1, Luzumova 6, Jakubisova 2, Huber.
HC Vardar:
Leynaud, Suslina – Radicevic 6, Klikovac, Sazdovska, Kuznetsova 5, Lazovic 2, Micevska, Penezic 4, Keramichieva, Canadija, Lacrabere 7, Khmyrova 3, Cvijic 2, Petrovic, Ristovska.

thueringer-hc


17.Nov.17 / Roman Knabe

Bis zur Pause auf Augenhöhe

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