Auf ein Neues in Grimma
Geschrieben von
y4u am
Freitag, 11. Dezember 2015
VOLLEYBALL 2.BUNDESLIGA SÜD: VV
Grimma – SWE Volley-Team
Erfurt. (11.Dez.15/ Stephan Siegl) Das Traditionsderby zwischen Grimma und
Erfurt steht an und die Thüringerinnen nehmen wieder einmal Anlauf,
um den Bock des "Nicht-Gewinnen-Könnens" gegen den alten Rivalen
umzustoßen. Am Samstag, 18 Uhr, startet in der Muldentalhalle der
neunte Versuch. Es droht schon eine unendliche Geschichte zu werden,
dass das SWE Volley-Team nicht gegen die Damen aus dem Muldental
gewinnen kann. Der letzte Erfolg datiert aus der Aufstiegssaison
2009/2010. Am 13. Februar 2010 gewannen die Erfurterinnen mit 3:0,
nachdem sie auch im Hinspiel siegreich waren. Danach stiegen die
Blumenstädterinnen auf und nach ihrer Rückkehr blieben sie in
acht(!) Duellen sieglos. Die ungezählten Erfolge in Vorbereitungs-
und Regionalpokalspielen waren da nur ein schwacher Trost und konnten
den Schmerz der Niederlagen im Punktekampf nicht wirklich lindern.
Egal wie gut und motiviert das SWE Volley-Team in den Derbys war,
Grimma war immer einen Tick besser. Nun versuchen es die Damen von
Trainer Heiko Herzberg wieder, der von postalischer Übergabe der
drei Punkte nichts wissen will. „Wir hatten eine ähnliche
Negativserie gegen Lohhof und haben dort gewonnen. Jetzt wollen wir
auch diese Serie gegen Grimma beenden.“ Die Chancen hierfür stehen
diesmal nicht schlecht, denn der VVG liegt mit neun weniger
errungenen Punkten als die SWE-Damen auf dem sechsten Platz. Der
Saisonstart der Zangrando-Mannschaft war nicht wunschgemäß, gerade
auswärts gelang bisher nur ein Sieg. Doch die Tendenz ist steigend
nach drei Siegen in Folge. Vielleicht lag es auch daran, dass
Punktegarant Anika Boin verletzt seit Wochen fehlt, die sich für
manchen Gegner zum Albtraum entwickelte. Mit den Dresdner Neuzugängen
Sarah Mater und Steffi Kuhn, der ehemaligen VCO-Spielerin Susanne
Besa sowie Routinier Kristin Stöckmann verfügen die Grimmaerinnen
allerdings über einige Angriffspower und ist hier in der Breite
besser besetzt. Das SWE Volley-Team dürfte dagegen im Zuspiel und im
Mittelblock die Nase vorn haben. Man darf also eine interessante
Auseinandersetzung erwarten, in einer Halle, die für
Gästemannschaften in der 2. Bundesliga Süd als am schwersten zu
bespielen gilt. Auch wenn die letzten vier Versuche, in Grimma zu
punkten, schief gingen, auf einiges an Fanunterstützung können die
SWE-Mädels im fünften Anlauf erneut bauen.
11.Dez.15 / Stephan Siegl - Foto: Trautvetter
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