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Viele Baustellen beim Löw-Team

Geschrieben von y4u am Donnerstag, 14. Juni 2018
KOMMENTAR FUSSBALL: Alti’s WM-Tagebuch 1
 

Erfurt. (14.Jun.18) Die Warterei hat ein Ende. Heute wird das Eröffnungsspiel der Fußball-WM in Moskau angepfiffen. Titelverteidiger Deutschland muss sich noch bis Sonntag gedulden. Zeit genug für unseren Experten Jörg Altenfelder sich mit der DFB-Elf zu befassen.
 
Mein Gott, schon wieder sind vier Jahre rum, die Zeit vergeht ja wirklich wie im Fluge. Wer erinnert sich nicht noch an Götzes Siegtor gegen Argentinien, das uns zum Weltmeister machte. Und damit sind wir schon mitten im Thema. Denn unser Goldschütze ist diesmal nicht mit dabei, was allerdings durchaus nachvollziehbar ist. Zu schwach waren seine Club-Leistungen, die eine Nominierung gerechtfertigt hätten.
Noch nicht einmal im erweiterten Kader war auch Bayerns Stürmer Sandro Wagner. Der war entsprechend angefressen und machte seinen Ärger mächtig Luft. Auch wenn seine Bemerkungen etwas plump waren, ganz unrecht hat er nicht. Joachim Löw mag nun mal gern pflegeleichte Ja-Sager, und da passt ein Wagner nicht ins gewünschte Raster. Diesbezüglich ist für den Bundestrainer ein weichgespülter Mario Gomez natürlich die bessere Option.
Spätestens nach dem Österreich-Test legte sich Löw auf Manuel Neuer als Nummer eins im Tor fest. Trotz monatelanger fehlender Spielpraxis gab er ihm eine Einsatz-Garantie. Was für eine Ohrfeige für Marc-André ter Stegen! Unbestritten ist Neuer zwar der beste Torwart der Welt, aber das ist er nur in Top-Form. Wir werden sehen, ob er die auch wirklich hat, denn bei allem Respekt, es waren nur die Österreicher, und die haben sich nicht mal für die WM qualifiziert.
Wenn sich Fußballer mit Dingen beschäftigen, die politisch aussehen oder als politisch ausgelegt werden können, ist eigentlich alles zu spät. Was haben sich Mesut Özil und Ilkay Gündogan bezüglich des Fotos mit "ihren" Präsidenten nur gedacht? Und was hat sich der Bundestrainer dabei gedacht, das Thema in der Öffentlichkeit einfach beiseitezuschieben, anstatt ein klares Statement abzugeben? Also wenn das die Art und Weise ist, mit so ein Verhalten umzugehen, dann wäre es fast besser, wenn Deutschland kein Weltmeister werden würde.
Nichtsdestotrotz wünschen wir der deutschen Mannschaft selbstverständlich alles Gute. Der Kader ist sehr ausgeglichen besetzt, von der Leistungsdichte her ist er im Vergleich zu den anderen Mannschaften sogar das Beste, was der Weltfußball derzeit zu bieten hat. Folgerichtig müssten wir also wieder Champion werden. Dummerweise werden aber Spanien, Frankreich & Co. etwas dagegen haben ...

14.Jun.18 / Jörg Altenfelder - Foto: Trautvetter (Archiv)

Viele Baustellen beim Löw-Team

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